Google Shopping

Manchen Werbetreibenden noch als Product Listing Ads bekannt, nehmen Shopping Anzeigen stetig an Beliebtheit zu. Denn wer unternimmt nicht gerne eine Shoppingtour bequem vom Sofa aus? Genau dieses Bedürfnis befriedigt Google Shopping indem es potentiellen Kunden eine Online-Vergleichs-Plattform bietet.  Auch die Online Händler freuen sich über eine weitere Werbemöglichkeit um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Da Shopping Anzeigen ein Produktfoto sowie relevante Informationen zum Preis und den Versandkosten für den Kunden enthalten, kann dieser schon vor dem Klick entscheiden welches Produkt seinen Vorstellungen entspricht. Gerade deshalb führt dieses Anzeigenformat häufig zu besseren Conversion-Rates als die klassischen Textanzeigen.

Google Shopping Ergebnisse – oben

Google Shopping Ergebnisse – rechte Seite

 

Funktionsweise von Google Shopping

Anders als bei AdWords Textanzeigen, werden Shopping Ergebnisse nicht durch vorgegebene Keywords angezeigt. Google bestimmt lediglich anhand des Inhalts eines Shopdatenfeeds ob die darin enthaltenen Produkte zur eingegebenen Suchanfrage passen und zeigt dann die entsprechende Produktanzeige an. Aus diesem Grund ist es äußert wichtig, das Produktdatenfeed so sorgfältig und aussagekräftig wie möglich zu befüllen. Diese Feeds werden im Google Merchant Center, einem eigens dafür erstellen Tool, hochgeladen. Zudem werden AdWords Konto und Merchant Center miteinander verknüpft, da die Kampagnenerstellung und -optimierung wie gewohnt über das AdWords Konto durchgeführt wird.

 

Produktdatenfeed erstellen

Da Google die Anzeigenauslieferung, wie oben beschrieben, anhand des Produktdatenfeeds bestimmt, muss auf eine sehr genaue Eingabe der vorgegebenen Attribute geachtet werden. Nur so haben Produkte die Chance, möglichst oft zu relevanten Suchanfragen ausgespielt zu werden. Einige Attribute sind erforderlich, während andere nur optional sind. Es empfiehlt sich jedoch so viele Angaben wie möglich zu machen, da sich dies positiv auf die Auffindbarkeit der Produkte in den Suchergebnissen auswirkt.

Im Folgenden sind die zwingend notwendigen Attribute aufgelistet. Diese können im Detail auch im Google Support nachgeschlagen werden:

Grundlegende Produktdaten:

  • id [ID]: Jedem Artikel einen eindeutigen Wert zuweisen, meist die Artikelnummer
  • title [Titel]: Beschreibung des Artikels, Artikelname (kein Werbetext!)
  • description [Beschreibung]: Informationen über den Artikel, sollte mit Zielseite übereinstimmen
  • link: Zielseite des Artikels
  • imagelink [Bildlink]: Bild-URL für das Produktbild

Preis und Verfügbarkeit:

  • availability [Verfügbarkeit]: Hier gibt es drei Optionen (in stock [Auf Lager], out of stock [nicht auf Lager] und preorder [vorbestellbar])
  • price [Preis]: z.B.: 12.00 EUR

Produktkategorie:

  • google_product_category [Google Produktkategorie]: Kategoriepfad/ numerische ID der Kategorie. Aus von Google vorgegebenen Kategorien muss die für das Produkte passendste gewählt werden. Die vollständige Liste gibt es hier.

Produktkennzeichnung:

  • brand [Marke]: Markenname des Artikels
  • gtin: GTIN des Artikels 12-, 13- oder 14-stellig. Bei Büchern die IBAN.
  • mpn: Falls keine GTIN vorhanden, MPN die vom Hersteller zugewiesen wurde

Detaillierte Artikelbeschreibung:

  • condition [Zustand]: Zustand des Artikels (neu, generalüberholt, gebraucht)
  • adult [nicht_jugendfrei]: Nur erforderlich falls Artikel nicht jugendfrei ist
  • multipack: Falls Mulitpack, genaue Anzahl der Artikel
  • is_bundle [gehört_zu_Set]: z.B. Laptop inkl. Hülle
  • age_group [Altersgruppe]: Mögliche Optionen (newborn [Neugeborene], infant [Säuglinge], toddler [Kleinkind], kids [Kinder], adult [Erwachsene])
  • color [Farbe]: besser „rot“ statt „weinrot“

Versand:

  • shipping [Versandkosten]: Diese können alternativ auch direkt im Merchant Center angegeben werden

 

Wichtig:

Man sollte sich auf eine Sprache für Überschriften und Feedattribute festlegen. Außerdem ist darauf zu achten, dass die angegebenen Werte mit den Informationen der Zielseite übereinstimmen und immer auf dem aktuellsten Stand bleiben, da die Artikel sonst nicht mehr bei Google Shopping ausgespielt werden. Bei wiederholten Verstößen kann es sogar zur Sperrung des kompletten Datenfeeds kommen. Deshalb empfiehlt es sich, mit einer Download URL zu arbeiten, über die nachts automatisch neue Shopdaten abgerufen werden können.

Google Merchant Center

Das Merchant Center ist ein kostenloses Tool von Google, in das Händler Ihre Produktdaten für Google Shopping hochladen können. Registrieren kann man sich mit seinem Google Konto über die Seite merchants.google.com.

Zunächst benötigt Google folgende Informationen über das Unternehmen:

  • Shopname des Unternehmens
  • Website
  • Geschäftsadresse
  • Primärer Kontakt (Zuständiger für Google Merchant Center)
  • Technischer Kontakt (optional)
  • Kundenservicekontakt (optional)

Um künftig Anzeigen schalten zu können, muss die angegebene Website-URL bestätigt und beansprucht werden. So prüft Google ob die Seite und der Merchant-Center-Account derselben Person zugeordnet sind.
Die Autorisierung kann über folgende Möglichkeiten erfolgen:

  • HTML-Datei-Upload: Eine Datei, die im Merchant Center abgerufen werden kann, muss in die Website geladen werden
  • HTML-Tag: Ein vorgegebener Meta-Tag muss auf der Startseite eingebunden werden
  • Google Analytics: Die Beanspruchung erfolgt in Analytics
  • Google Tag Manager: Tag Manager Container-Snippet wird zur Website hinzugefügt

Dabei ist zu beachten, dass jede Website nur von einem Merchant Center Konto beansprucht werden kann.

Unter dem Menüpunkt „Artikel“ wird der Feed hochgeladen. Bei neuen Feeds empfiehlt es sich, zunächst eine Testversion hochzuladen, um mögliche Fehlerquellen finden und noch ausbessern zu können. Hier wird man Schritt für Schritt durch eine Maske geführt, in der folgende Angaben gemacht werden müssen:

  • Modus: Status (Test- oder Standardfeed)
  • Feedtyp: Neue Produkte oder Produktaktualisierung
  • Zielland: Land in dem die Artikel verkauft werden
  • Inhaltssprache
  • Währung
  • Feedname
  • Eingabemethode: Google Tabellen, Geplante Abrufe, regelmäßige Uploads oder Import von einer E-Commerce-Plattform
  • Dateiname
  • Erweiterte Einstellungen: z.B. nur bestimmte Produkte aktivieren
  • Abrufzeitplan/Abrufeinstellungen

Über einen bereitgestellten CSV-Bericht können Fehler und Warnungen im Feed erkannt und anschließend bearbeitet werden.

 

Verknüpfung mit AdWords

Die Verknüpfung des Merchant Centers mit einem AdWords Konto bietet die Möglichkeit, Shopping-Kampagnen sowie dynamisches Remarketing und Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit zu erstellen.

Die Verknüpfung muss vom Merchant Center Konto beim AdWords-Konto angefragt werden.
Durch die Einstellung oben rechts gelangt man über „Kontoverknüpfung“ auf die Option „AdWords“, wo anschließend die entsprechende AdWords Kundennummer eingeben werden muss.

Danach erscheint die zu bestätigende Anfrage im AdWords Konto in den Einstellungen unter „Verknüpfte Konten“ & „Merchant Center“.

 

 

Google Shopping Kampagne erstellen

Ist die viele Vorarbeit geschafft, kann es mit der Erstellung der Shopping Kampagne(n) losgehen:

Dazu klickt man im AdWords Konto wie gewohnt auf Kampagne hinzufügen und wählt „Shopping“ aus.

Im Anschluss müssen Kampagnenname, Zielland, maximales CPC-Gebot und ein Tagesbudget definiert werden, wobei Gebot und Budget jederzeit neu angepasst werden können. Weitere Detaillierungen bieten die Punkte „Priorität der Kampagne“ und die Option „Inventarfilter“. Vor allem bei saisonal schwankenden Produkten kann es sinnvoll sein, die Prioritäten der Produkte den Jahreszeiten anzupassen. Mit Hilfe der Inventarfilter lassen sich einzelne Wunschprodukte zur Bewerbung herausfiltern.

Nach Erstellung der Kampagne erscheint automatisch eine „Alle Produkte“ Anzeigengruppe, in der vorerst alle Produkte im Feed mit demselben Gebot in einer Produktgruppe vorhanden sind.

Produktgruppen bieten die Möglichkeit, die Produkte innerhalb einer Anzeigengruppe nochmals einzeln nach Marke, Kategorie, ID usw. zu unterteilen um diese besser auswerten und optimieren zu können.

Filtern nach Attributen

Das folgende Schaubild verdeutlicht den Kampagnenaufbau bei Google Shopping:

 

 

Shopping Kampagnen in Bing

Auch Bing bietet mittlerweile die Möglichkeit Shopping Kampagnen zu erstellen, dabei können ganz einfach die für Google erstellten Datenfeeds in das Bing Merchant Center übernommen werden. Die Bestätigung der Website muss hierbei durch das „Bing Webmastertool“ erfolgen. Die übrigen Schritte lassen sich mithilfe der Erklärungen zu Google Shopping durchführen, da hier die Vorgehensweisen nahezu identisch sind.

 

>> Zu den weiteren Tutorials:

#1: AdWords Kampagnen Setup & Kontostruktur

#2: AdWords Suchbegriffe auswerten

#3: PPC Textanzeigen Erstellung

#4: Anzeigenerweiterungen

#5: Tracking Basics für Google AdWords

#6: Facebook Ads – einfach erklärt

#7: Dynamische Anzeigenformate in Google AdWords

#8: Das Google Display Netzwerk

#9: Remarketing mit Google




PPC Textanzeigen Erstellung

In unserem dritten Teil der PPC Basic Tutorial Reihe geht es um die Textanzeigen Erstellung. Hauptsächlich für Google AdWords, jedoch gehen wir auch kurz auf Bing ein, da es hier kleine Unterschiede zu Google gibt.

 

Aufbau & Richtlinien einer AdWords Textanzeige

Bevor man mit dem Schreiben der Anzeige beginnen kann, muss man wissen, wie diese aufgebaut ist und welche Wörter, Satzzeichen oder Formulierungen es zu vermeiden gilt.

!Anmerkung 02.12.16!

Ende 2016 hat Google ein neues Textanzeigenformat eingeführt – die Expanded Text Ads (ETAs). Diese können sowohl im Google Suchnetzwerk als auch im Google Displaynetzwerk erstellt werden und unterscheiden sich in mehreren Punkten von den bisherigen Standardtextanzeigen.

Die Überschrift ist nun in zwei Anzeigentitel aufgeteilt, die jeweils bis zu 30 Zeichen umfassen dürfen. Außerdem bietet ein erweitertes Beschreibungsfeld, mit einer Länge von 80 Zeichen, mehr Platz für den Anzeigentext. Die angezeigte URL der erweiterten Textanzeige erstellt sich automatisch aus der Domain der Ziel-URL und kann mit zwei individuellen Pfadtexten von jeweils 15 Zeichen kombiniert werden.

 

unbenannt2

Ab dem 31. Januar 2017 können nur noch erweiterte Textanzeigen erstellt und bearbeitet werden, bis dahin gelangt man über den Klick auf „+Anzeige“ > „Textanzeige“ zur Erstellung von ETAs und durch einen Klick auf „Zu Standardtextanzeigen wechseln“ zur bisherigen Textanzeigenerstellung.
Standardtextanzeigen werden auch nach der Frist noch weiterhin ausgeliefert, können aber einfach durch einen Klick auf das Stiftsymbol neben jeder Anzeige bearbeitet und in eine erweiterte Textanzeige umgewandelt werden.

-Anmerkung Ende-

 

Bezüglich der Textlänge gibt es eine strikte Regel. So darf die Überschrift max. 25, die Zeilen 1 und 2 jeweils 35 und die Display-URL 35 Zeichen lang sein. Die Display-URL wird oft auch als „Anzeigen-URL“ oder angezeigte URL bezeichnet. Dabei handelt es sich aber nicht um die tatsächliche Verlinkung. Vielmehr soll die Display-URL schnell erkennbar machen, was den User auf der Zielseite erwartet. Je genauer die Anzeigen-URL zum Suchbegriff passt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Klick auf die Anzeige erfolgt.

Bei der Textanzeigen Erstellung in AdWords öffnet sich eine Maske, die einen Schritt für Schritt durch die neue Anzeige führt. Außerdem warnt sie, wenn man die Anzeigenlänge überschritten hat und zeigt, wie viele Zeichen noch übrig sind. Rechts daneben erhält man gleich eine praktische Vorschau der Anzeige:

 

 

Auf der Suchergebnisseite sieht die Werbeanzeige dann z.B. so aus:

Text Beispiel

 

Abgesehen von der Zeichenlänge gibt es noch eine ganze Menge weiterer Regeln, die man beim Entwerfen neuer Texte befolgen muss. Die wichtigsten sind:

1.) Keine unnötige oder beliebige GROßSCHREIBUNG anwenden. Ausnahmen gelten für Markenbegriffe, die immer groß geschrieben werden, wie z.B. BMW.

2.) Vermeiden übermäßiger Satzzeichen und Symbole. Konkret bedeutet diese Regel, dass im gesamten Text z.B. nur ein Ausrufezeichen und keine wiederholten Symbole wie „…“ oder „: – )“ vorkommen dürfen. Generell sollten alle Versuche, die Anzeige durch Symbole oder seltsame Schreibweisen hervorzuheben, unterlassen werden.

3.) Für Telefonnummern gibt es extra eine eigene Anzeigenerweiterung, deshalb dürfen diese nicht im Text vorkommen.

4.) Superlative und vergleichende Werbeaussagen wie „Die Nr. 1“, oder „besser als“, sind ebenfalls verboten, sofern diese nicht durch ein nachweisbares Zertifikat tatsächlich der Wahrheit entsprechen.

5.) Vorsicht gilt auch beim Kommunizieren von Rabattaktionen und Streichpreisen. Nimmt man „jetzt 30% sparen“ im Text auf, auch wenn die wenigsten Produkte von diesem Rabatt betroffen sind, kann das schnell rechtliche Folgen nach sich ziehen. Deshalb muss immer auf eine wahrheitsgemäße Kommunikation im Text geachtet und am besten direkt auf das entsprechende Angebot verlinkt werden.

6.) Generell muss immer sichergestellt sein, dass die Grammatik korrekt ist und die Anzeige Sinn ergibt.

7.) Die Display-URL darf nicht frei erfunden sein. Zwar muss diese URL kein tatsächlich funktionierender Link sein, dennoch muss die Haupt-Domain mit der Domain der beworbenen Website übereinstimmen. Was davor oder danach steht, ist der Fantasie überlassen.

Im folgenden Video werden die häufigsten Fehler beim Erstellen einer Textanzeige gezeigt:

Geschützte Marken im Text

E-Commerce Shops, die Produkte verschiedener Marken anbieten, müssen sich früher oder später mit der AdWords Markenrichtlinie auseinandersetzen, denn nicht alle Markeninhaber gestatten das Verwenden ihres Brands in Textanzeigen. Ist dies der Fall, wird zunächst jede Textanzeige abgelehnt die den geschützten Begriff enthält. Schließt man als Händler der Marke allerdings ein Abkommen mit dem Hersteller, kann dieser mithilfe des Autorisierungsformulars das Google Konto des Händlers zur Verwendung seiner Marke berechtigen und die Anzeigen werden fortan freigegeben.

 

Tipps

1.) Um die Relevanz und somit auch die Klickrate der Texte kontinuierlich zu verbessern, sollten diese in regelmäßigen Abständen kontrolliert und ggf. angepasst werden. Dazu ist es wichtig, eine Vergleichbarkeit zu schaffen. Deshalb wird empfohlen, pro Anzeigengruppe 3-4 Anzeigen mit unterschiedlichen Aussagen gegeneinander zu schalten. Hier kann z.B. wahlweise die Kommunikation des Preises, der Versandkosten oder der Produkt-Vielfalt im Vordergrund stehen.

Beispiel:

Anzeige_1-4

 

2.) Zusätzlich sollte eine Anzeige mit einer Keyword-Insertion in der Überschrift versehen werden. Dabei handelt es sich um einen Platzhalter, in den automatisch das ausgelöste Keyword eingefügt wird. Besteht das Keyword aus mehr als 25 Zeichen, wird automatisch ein Ersatztext, der vorher definiert wird, in die Überschrift eingefügt. Mit dieser Schreibweise wird eine Keyword-Insertion erstellt:

 

Keywordinsertion

 

Der grüne Part lässt Google erkennen, dass es sich um einen Platzhalter handelt. Je nachdem, ob die Buchstaben groß oder klein geschrieben werden, verändert sich auch die Schreibweise des automatisch eingefügten Keywords. Das orangefarbene Wort „Hosen kaufen“ wäre in diesem Fall die Ersatz-Überschrift, sollte das ausgelöste Keyword zu lang sein.

3.) Wer gerne kontrollieren möchte, wie seine fertige Textanzeige live aussieht, kann das im Adwords Preview Tool nachvollziehen, ohne dabei eine tatsächliche Impression auszulösen. In den Vorschau-Einstellungen kann das Land, die Sprache, die Domain, sowie das Gerät ausgewählt werden.

 

Ablehnungen

Trotz sorgfältiger Anzeigenerstellung kommt es vor, dass eine Anzeige von Google abgelehnt wird. Ob dies der Fall ist, kann man über zwei Möglichkeiten erfahren.

1.) Im AdWords Konto erscheint rechts oben eine Benachrichtigung:

Ablehnung Benachrichtigung

 

2.) Zusätzlich sollte in den Einstellungen festgelegt werden, dass man über Ablehnungen per E-Mail informiert wird. Dazu navigiert man ebenfalls im AdWords Konto über „Einstellungen“ zum Bereich „Benachrichtigungseinstellungen“ und gibt an, dass man über alle Ablehnungen informiert werden möchte:

Benachrichtigungen

Abgelehnte anzg per mail

 

Um den Grund der Ablehnung herauszufinden, klickt man sich zu der abgelehnten Anzeige durch. Diese Anzeige erkennt man am Status „Abgelehnt“. Hier erscheint eine Sprechblase, über die sich durch Mouseover ein Hilfe-Feld öffnet, in welchem man den Ablehnungsgrund erfährt.

abelehnt

Textanzeigen auf Bing (Microsoft)

Grundsätzlich ist es möglich, für Adwords erstelle Texte in Bing zu kopieren. Am einfachsten funktioniert dies über den von Microsoft angebotenen Import der AdWords Kontostruktur. Sollte man auf Bing jedoch eine andere Struktur bevorzugen und muss die Texte deshalb manuell einpflegen, sollte man den etwas anderen Aufbau der Texte in Bing kennen.

Im Unterschied zu AdWords, gibt es bei Bing keine Textzeile 1 und 2, sondern nur eine zusammengefasste Textzeile. Die Zeichenvorgaben sind mit 70 Zeichen zunächst identisch zu Google. Bei Bing gibt es jedoch die Ausnahme, dass der Text 71 Zeichen lang sein darf, wenn dieser mit einem Satzzeichen endet. Keyword-Insertions können hier ebenfalls eingesetzt werden.

Auch für Bing kann man sich eine Live Anzeigenvorschau ansehen. Diese ist allerdings nur als eingeloggter User sichtbar.

 

Beim Erstellen von Textanzeigen kann man eine ganze Menge experimentieren und ansprechende Ergebnisse erzielen. Wie man die Anzeigen jedoch noch größer erscheinen lassen und mit mehr Zusatzinformationen füllen kann, erfahrt ihr im nächsten Teil unserer Einsteiger-Reihe, wenn es um Anzeigenerweiterungen geht.

 

>> Zu den weiteren Tutorials:

#1: AdWords Kampagnen Setup & Kontostruktur

#2: AdWords Suchbegriffe auswerten

#4: Anzeigenerweiterungen

#5: Tracking Basics für Google AdWords

#6: Facebook Ads – einfach erklärt

#7: Dynamische Anzeigenformate in Google AdWords

#8: Das Google Display Netzwerk

#9: Remarketing mit Google




Werbeformate – Soziale Netzwerke feat. Suchmaschinen

Längst vorbei sind die Zeiten, als Unternehmen sich auf ihren Google AdWords Ads ausruhen konnten. In den vergangenen Jahren hat sich eine immer größere Vielfalt an neuen Shopping Portalen und sozialen Netzwerken aufgetan. Soziale Netzwerke sind längst ein wichtiger Bestandteil der Online Werbung geworden. Hier erreicht man vor allem jüngere Zielgruppen, die sich dort mit unterschiedlichen Themen auseinandersetzen und darüber optimal aufgefangen werden können.

Aufgrund steigender CPC’s und wachsender Konkurrenz habe ich mich mit alternativen Werbekanälen befasst. Es wurden die bekanntesten Websites von Suchmaschinen bis hin zu sozialen Netzwerken ausgewählt, um Euch einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Werbeformen auf den jeweiligen Kanälen möglich sind, wie diese funktionieren und mit welchen Kosten ihr dafür rechnen müsst:

 

  1. Google.de – Suchmaschine
  2. Bing.de – Suchmaschine
  3. Google.de/Shopping – Suchmaschine / Preisvergleich
  4. Amazon.de – Shop
  5. Facebook.de – Soziales Netzwerk
  6. Twitter.de – Soziales Netzwerk
  7. Youtube.de – Suchmaschine / Soziales Netzwerk
  8. Xing.de – Soziales Netzwerk
  9. LinkedIn -Soziales Netzwerk
  10. Google+ – Soziales Netzwerk
  11. Instagram – Soziales Netzwerk
  12. Pinterest – Soziales Netzwerk / Bildsuche
  13. WhatsApp – Soziales Netzwerk
  14. Tinder – Soziales Netzwerk / Dating

 

 

 

 

google-adwords

Kategorie: Suchmaschine
Bezahlform: CPC
Anzeigenart: Textanzeigen
Targeting: Keywords
Reichweite: Suchmaschinen Marktanteil in Deutschland von 94,84 %
Beispiel-Anzeige:

 

Adwords Screenshot

 

 

 

Auf dieser sehr bekannten Suchmaschine starten erfahrungsgemäß die meisten Unternehmen mit Werbeanzeigen. Hier sind natürlich weitaus mehr Anzeigenformate möglich als die klassischen Textanzeigen. Um die verschiedenen Kanäle jedoch vergleichbar zu machen, beschränken wir uns in diesem Beitrag auf Textanzeigen.

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Bing-Ads2

Kategorie: Suchmaschine
Bezahlform: CPC
Anzeigenart: Textanzeigen
Targeting: Keywords
Besonderheit: Anzeigen erscheinen automatisch bei Bing, Yahoo, MSN
Reichweite: Bing Marktanteil in DE ca. 2,5% & Yahoo Marktanteil in DE ca. 2%
Beispiel-Anzeigen:

Yahoo Screenshot
Ansicht bei Yahoo

Bing Ad Screenshot
Ansicht bei Bing

 

 

 

 

 

 

 

 

Wem der Google AdWords Traffic nicht genügt, hat die Möglichkeit durch Bing Ads weitere Besucher auf die Website zu locken. Seit dem Zusammenschluss von Yahoo und Microsoft im Jahr 2009 erscheinen die auf Bing gebuchten Anzeigen zusätzlich auf Yahoo und MSN.

 

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Unbenannt

Kategorie: Suchmaschine / Preisvergleich
Bezahlform: CPC
Anzeigenart: Produktanzeigen
Targeting: Produktdatenfeed
Beispiel-Anzeige:

Shopping Screenshot

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders Shops mit einer großen Produktpalette sollten Shopping Anzeigen in Betracht ziehen. Einen einmalig größeren Aufwand in Kauf genommen, um das Produktdatenfeed anzupassen und Shopping Kampagnen zu erstellen, können die meisten Shopbetreiber von steigenden Verkaufszahlen und mehr Sichtbarkeit auf der SERP profitieren.

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amazon produktanzeigen

 

Kategorie: Versandhandel
Bezahlart: CPC
Anzeigenart: Produktanzeigen auf Produktdetailseiten, in den Suchtreffern oder auch im Einkaufswagenfeld
Targeting: Produktdatenfeed
Reichweite: ca. 260 Millionen Kunden-Accounts weltweit / 27,7 Mio. aktive Nutzer in Deutschland
Beispiel-Anzeige:

 

amazon suchtreffer screenshot
In den Suchtreffern

 

 

 

 

 

amazon wk screenshot
Im Warenkorb

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei dieser Werbeform haben auch Shops, die ihre Produkte nicht direkt über Amazon verkaufen möchten, die Möglichkeit, auf diese aufmerksam zu machen. Kunden, die innerhalb von Amazon auf Dein Produkt klicken, werden dann auf den Shop weitergeleitet und können dort die Bestellung abschließen.

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amazon gesponserte produkte

Kategorie: Versandhandel
Bezahlart: CPC
Anzeigenart: Produktanzeigen auf der Amazon-Suchergebnisseite
Targeting: Produktdatenfeed
Reichweite: ca. 260 Millionen Kunden-Accounts weltweit / 27,7 Mio. in Deutschland
Beispiel-Anzeige:

amazon gesponserte ads

 

 

 

 

 

 

Um diese Anzeigenart nutzen zu können, muss man Amazon-Verkäufer sein. Hier hast Du dann die Möglichkeit, Deine Produkte von anderen abzuheben und gut sichtbar zu machen. Die Anzeigen reihen sich mit in die Suchergebnisse ein und sind lediglich durch ein kleines „gesponsert“ erkennbar.

 

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facebook logo

 

Kategorie: Soziales Netzwerk
Bezahlart: CPC, CPM
Anzeigenart: Bild mit Text, das in den Neuigkeiten erscheint
Targeting: Demographisch, Standort, Interessen, Verbindungen, Verhalten, Lookalike Audiences
Reichweite: ca. 28 Mio. aktive Nutzer in Deutschland
Beispiel-Anzeigen:

facebook ad screenshot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015-07-29_1701

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als eines der beliebtesten sozialen Netzwerke bietet Facebook großes Potenzial, Deine Wunschzielgruppe zu erreichen. Die zahlreichen Targeting-Möglichkeiten helfen Dir dabei, relevante Nutzer zu finden und anzusprechen. Geschickt in die Neuigkeiten eingereiht, wirken die Anzeigen nicht so aufdringlich wie manch andere Werbeformate.

 

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Twitter-logo

Kategorie: Soziales Netzwerk
Bezahlart: CPC – Kosten entstehen nur für Follower & Interaktionen (Retweet, Favorit, antworten, Klick auf Beitrag)
Anzeigenart: Sponsored Tweets, sponsored Acccounts, sponsored Trends, Quick Promote
Targeting: Nutzername, Schlüsselwörter, Interessen, Standort, Gerät, Geschlecht, Sprache, Tv-Unterhaltung
Reichweite: ca. 2,3 Mio. aktive Nutzer in Deutschland
Beispiel-Anzeige:

twitter ad screenshot

 

 

 

 

 

 

 

Die einen nutzen Facebook, die anderen lieber Twitter und manche einfach beides. So sollte bei der Wahl passender Werbekanäle auch Twitter in Betracht gezogen werden. Ähnlich wie bei Facebook gibt es auch hier unglaublich viele Targeting Kriterien, nach denen Deine Werbung ausgespielt werden kann. Attraktiv gestaltet sich auch die Bezahlform, wonach nur dann Kosten anfallen, wenn der Nutzer mit Deiner Anzeige interagiert.

 

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Quick Promote:     Twitter Quick Promote Info & Anleitung

 

 

 

YouTube Logo 2000px PNG

 

Kategorie: Soziales Netzwerk / Suchmaschine
Bezahlart: CPC / CPV / CPM
Anzeigenart: TrueView In-Stream, TrueView in Display, Display, In-Video Overlay, Videoanzeigen, Mastheads
Targeting: Kanäle, Interessen, Themen, Alter, Geschlecht, Keywords, Elternstatus, Placements, Remarketing-Listen
Reichweite: ca. 1 Mrd. unique Users weltweit jeden Monat
Beispiel-Anzeige:

 

True-View In-Stream

youtube screenshot

 

Masthead

youtube-masthead

 

 

 

 

 

 

 

Auf Youtube werben mag im ersten Augenblick sehr unübersichtlich und kompliziert wirken. Wer sich genauer damit befasst, stellt fest, dass die dort angebotenen Werbeformen vor allem kreativ sind und großes Reichweiten-Potenzial bieten. Hier findest Du jede Anzeigenart nochmal anschaulich von Google erklärt.

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2000px-Xing_logo.svg

 

 

Kategorie: Soziales Netzwerk
Bezahlart: TKP (7,50 € pro Targeting Kriterium)
Anzeigenart: Anzeigen im Xing-Layout, Display Anzeigen, exklusive Kooperationen (Stand Alone, Mailing, Landingpage, etc….)
Targeting: Regionen, Alter, Branchen, Geschlecht, Joblevel…
Reichweite: ca. 7,7 Mio. Nutzer in D-A-CH
Beispiel-Anzeige:

xing screenshot

 

 

 

 

 

 

 

Laut Xing erreicht man in diesem Netzwerk ein besonders hochwertiges Umfeld, da dieses von mind. 2,2 Mio. berufstätigen Nutzern besucht wird. Aufgrund dieser speziellen Sparte stehen Ihnen hier auch Targeting-Optionen wie z.B. Joblevel, Branche oder Unternehmensgröße zur Verfügung. Da Xing viele verschiedene Anzeigenarten zu unterschiedlichen Preismodellen anbietet, kannst Du dir hier die Info-Broschüre downloaden.

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linkedin

 

Kategorie: Soziales Netzwerk
Bezahlart: CPC (mind. 2$), CPM
Anzeigenart: Textanzeige mit Bild
Targeting: Stellenbezeichnungen, Branche, Region, Unternehmensgröße, Karrierestufe, Alter, Geschlecht…
Reichweite: Ca. 6 Mio. aktive Nutzer in Deutschland
Beispiel-Anzeige:

linkedin screenshot

 

 

 

LinkedIn zeichnet sich als das weltweit größte berufliche Netzwerk aus. Deshalb beschränken sich die Ausrichtungsmöglichkeiten weitestgehend auf berufliche Kriterien wie beispielsweise Tätigkeitsbereich, Karrierestufe, Branche oder Stellenbezeichnung.

 

Jetzt starten: LinkedIn Info & Anleitung

 

 

 

 

 

googleplus

 

 

Kategorie:                Soziales Netzwerk

Anzeigenart(en):

  • +Post Ads: Bereits bestehende Google+ Posts werden als Display Anzeige im Google Display Netzwerk (GDN) beworben (CPC).
  • Hangouts on air: Ebenfalls im GDN können Hangouts promotet werden. Außerdem können User damit interagieren und sich das Hangout z.B. live oder später als Aufnahme ansehen.
  • Automatic post promotion: Bei dieser Werbeform wird automatisch der neueste Post der Google+ Page beworben. Gezahlt wird hierfür nur, wenn User mit der Anzeige auch interagieren.

Reichweite:             ca. 3,1 Mio. aktive Nutzer in DeutschlandBesonderheit:

Es sind mind. 1.000  Follower auf dem Profil erforderlich um +Post Ads zu schalten.

Jetzt starten: Google+ Post Ads Info & Anleitung

 

 

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Kategorie: Soziales Netzwerk
Reichweite: Ca. 4,2 Mio. aktive Nutzer in DE
Cases: Erste Case Studies bekannter Unternehmen zeigen, dass großes Potenzial hinter den Instagram Anzeigen steckt:

 

Instagram

 

Besonderheit:

Vorerst nur für exklusive Partner verfügbar. Bei der Einführung von Instagram Werbung in Deutschland sind z.B. Zalando, Samsung, Porsche, DNGRS, Ben & Jerry’s, Rewe, EDITED, Mercedes-Benz und Volkswagen von Anfang an dabei. So findet man auf Instagram bislang nur Tipps, wie Beiträge einzigartig gestalten werden können: https://business.instagram.com/advertising/

 

 

 

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Kategorie: Soziales Netzwerk / Bildsuche
Bezahlart: CPC / CPE (engagement)
Anzeigenart: Fotos mit Brand-Logo, die auf Top Positionen in den Suchergebnissen erscheinen
Reichweite: ca. 3 Mio. aktive Nutzer in Deutschland
Besonderheit: Promoted Pins befinden sich noch in der Beta. Bisher lassen sich diese nur mit einem Business Account in den USA testen.

Als deutsches Unternehmen kann man sich allerdings schon auf eine Warteliste setzen lassen:
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Beispiel-Anzeigen aus den USA:

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activate whatsapp calling

 

 

Kategorie: Soziales Netzwerk – Chat
Besonderheit: Whatsapp selbst bietet keine bezahlte Werbung an. Es gibt jedoch trotzdem Möglichkeiten, Interessenten / Kunden über die App anzusprechen.
Reichweite: ca. 35 Mio. aktive Nutzer in Deutschland

Marketing-Möglichkeiten:

 

  • Newsletter-Marketing
  • Support
  • Live-Ticker
  • Push-Service etc….

 

 

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Über Anbieter wie „WhatsBroadcast“ oder „WhatsService“ können individuelle Newsletter-Pakete gebucht werden. Wie Du in den Beispielen sehen kannst, gibt es allerdings noch zahlreiche weitere kreative Wege, mit den Kunden über die App zu kommunizieren. So bietet z.B. ein Radiosender an, Blitzermeldungen über Whatsapp entgegen zu nehmen und Kitzbühel Tourismus beantwortet Support Anfragen über die App.

 

 

 

 

 

 

 

Tinder

 

Kategorie: Soziales Netzwerk – Dating
Reichweite: Ca. 2 Mio. aktive Nutzer in Deutschland
Besonderheit: Ähnlich wie bei Whatsapp kann auch über tinder noch keine bezahlte Werbung geschaltet werden. Viele Unternehmen waren jedoch bereits kreativ und haben es so geschafft, Tinder-User mit ihrer Marke zu erreichen.
Beispiel-Anzeige:

 

 

domingos

 

Ein tolles Beispiel dafür lieferte der Pizzaservice „Domino’s“ am Valentinstag. Gaben die User der Pizza ein Herz und ein Match kam zustande, konnten sie Rabatte bekommen und eine Pizzabestellung aufgeben.

 

Fazit: Suchmaschinen-Anzeigen sind nach wie vor der wichtigste PPC-Werbekanal. Die weiteren Kanäle sind jedoch eine super Erweiterung, um mehr Reichweite und Markenbekanntheit zu erlangen. Die eine perfekte Werbeplattform gibt es dafür nicht. Jedoch bieten sich mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, sein Produkt bestmöglich zu platzieren. So gilt es, je nach Produkt und Zielgruppe die passende Plattform zu wählen und sich mit einem kreativen Ansatz von der Konkurrenz abzuheben.

Unser Alex hat eine dazu passende Präsentation auf unserer Veranstaltung „Digital Tomorrow“ gehalten, welche ihr hier herunterladen könnt: paid advertsining made sexy

 




Brandbidding ja oder nein?

Im Agenturalltag wird man oftmals mit der Frage konfrontiert: „Ist es sinnvoll, dass wir Anzeigen auf die eigene Marke schalten? Wir stehen doch beireits an erster Stelle in den organischen Ergebnissen!“. Mit einem einfachnen „Ja“ oder „Nein“ ist es hier oftmals nicht getan. Um Geld zu investieren ist im Normalfall auch eine Begründung notwendig. Hier eine kurze Übersicht, die euch in einer solchen Situation weiter helfen kann.

Was spricht dagegen, auf die eigene Marke zu buchen?

Der Klick kostet Geld. Wenn man die gleiche Menge Traffic genrieren kann, ohne Anzeigen zu schalten, ist das natürlich nicht zielführend.

Was spricht dafür, auf die eigene Marke zu buchen?

  1. Anzeigen von Konkurrenten auf die eigene Marke können verdrängt werden. Insbsondere in Branchen, in denen es sehr viele Vergleichporatle gibt, wie z.B. dem Versicherungsbereich kann das von großer Bedeutung sein.
  2. Die CTR und User-Signale bei Markensuchanfragen sind im Normalfall besser als bei generischen oder monetären Suchanfragen. Diese positiven Daten können auch Einfluss auf das gesamte Konto haben, da in die Qualitätsbeurteilung auch die historischen Kontodaten mit einbezogen werden. Demnach könnte es also zu Verbesserung des Qualitätsfaktors und somit zu besseren Positionen und geringeren CPCs führen
  3. Die Klicks auf die eigene Marke sind im Normalfall sehr günstig.
  4. Eine Studie von John Gagnon (Bing Ads Evangelist) hat gezeigt, dass nur ca. 56% der Markensuchanfragen auch einen Klick auf die eigene Webseite erzeugen, wenn keine Anzeigen geschaltet werden. Hingegen steigt diese Zahl auf 88% wenn zusätzlich auch Anzeigen auf die eigene Marke gebucht werden. Das bedeutet einen Zuwachs von 32% enorm relevanten Traffics.
    prozentuale verteilung mit und ohne brandbidding

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass aus meiner Sicht viel mehr für das Brandbidding spricht als dagegen.

Searchenginland hat im März einen Artikel über eine Analyse bzgl. des Verfahrens mit Handelsmarken im PCC Bereich veröffentlicht, der auch interessant sein könnte. Hier gehts zum Artikel

Über Anmerkungen und Erweiterungen in den Kommentaren würde ich mich freuen!