Facebook Ads Camp 2017 (Köln) – Recap

Am Freitag, den 5. Mai besuchten wir das erste Facebook Ads Camp Deutschlands. Die Veranstaltung fand in Köln in zentraler Lage, im Hilton Hotel, 5 Gehminuten zum Hauptbahnhof entfernt statt. Insgesamt war das Event sehr gut organisiert und man war den ganzen Tag über mit ausreichend Essen, Getränken und Smoothies versorgt. Schon das Aufschlagen des Programms lies auf einen spannenden Tag hoffen:

Die Veranstaltung wurde komplett auf Video aufgezeichnet. Den Link dazu reichen wir auf jeden Fall nach, sobald das Video verfügbar ist. Hier nun die einzelnen Vorträge kurz zusammengefasst:

1. Keynote von Thomas Hutter

Zum Einstieg wurden wir von Thomas Hutter, dem Betreiber des Social Media Blogs „thomashutter.com“ mit einer interessanten Keynote begrüßt. Er führte uns durch die Entstehungsgeschichte von Facebook und den verschiedenen Werbeformaten, die kamen und teilweise wieder verschwanden, bis wir im Jahr 2017 angekommen waren.

 

2. Performance Marketing auf Facebook & Instagram von Florian Litterst

Der Inhaber von adsventure.de brachte uns 5 Tipps für ein erfolgreiches Facebook Marketing mit:

Tipp 1: Facebook Partnerkategorien nutzen. Damit können demografische Informationen, die Facebook Marketingpartner offline gesammelt haben, für das Targeting genutzt werden. Florian empfiehlt vor allem den Partner „Acxiom“. Bei ihm muss man einmalig die Werbe-ID des Facebook Kontos freischalten lassen, um die Daten nutzen zu können. Wichtig: Facebook reduziert die Gebote der Auktion automatisch um ca. 15% um Acxiom einen Kickback von 15% auszuzahlen.

Tipp 2: Schalte Lookalike Audiences von Kundendaten auf Autopilot und verwende nur hochwertige Kundendaten. Mit hochwertigen Kundendaten meint er, dass man anstelle von „Allen Seitenbesuchern“ lieber eine Lookalike Audience z.B. nur aus den Käufern erstellen soll, da diese Zielgruppe deutlich relevanter ist.  Geht man noch tiefer und erstellt Lookalike Audiences aus CRM Daten, sind diese sehr statisch und werden nicht autom. von Facebook aktualisiert. Um sich diesen manuellen Aufwand zu sparen, empfiehlt er das Tool „LeadsBridge“.

Tipp 3: Kampagnen richtig skalieren. Er rät davon ab, die Kampagne immer nur zu skalieren indem man wie wild die Budgets erhöht oder lauter neue Zielgruppen ergänzt. Er arbeitet mit der 25-3-Regel, die besagt, das Budget max. um 25% zu erhöhen und dann 3 Tage zu warten, um dem Facebook Algorithmus Zeit zu lassen, sich auf das neue Niveau einzupendeln.

Tipp 4: Tune deine dynamic Ads. Mit dynamic Ads werden Usern, die sich bereits bestimmte Produkte einer Website angesehen haben, oder diese in den Warenkorb gelegt haben, auf Facebook mit benutzerdefinierten Bildanzeigen wieder angesprochen. Florian ist sehr begeistern von diesem Werbeformat und empfiehlt es auf jeden Fall zu nutzen, wenn es das Thema der Website zulässt. Seine Tipps kurz zusammengefasst: Unterschiedliche Retargeting Zeiträume testen, Aufsplittung der Zielgruppen nach Placements, Bidding je nach Zielgruppengröße, WiFi-Only bei Mobilgeräten testen, unterschiedliche Ad Templates testen.

Tipp 5: Custom Audiences für allgemeines Retargeting besser aufsplitten. Natürlich sollte man seine Retargeting Anzeigen nicht nur auf „Alle Besucher“ ausrichten, sondern sich im Trichter tiefer arbeiten und auch „Kaufabbrecher“ oder „User die mind. 5 Min. auf der Seite waren“ gezielt ansprechen.

3. Mein Zaubertopf – Case Study von Jakob Strehlow

Jakob, der bei Falke Media arbeitet, hat uns mit einem interessanten Case demonstriert, dass es möglich ist, ein Printmagazin via Facebook zum Verkaufsschlager zu machen. Konkret ging es um das Thermomix Rezepteheft „Mein Zaubertopf“, welches durch gezielte Maßnahmen auf Facebook bereits vor dem Verkaufsstart zahlreich abonniert wurde. So wurden die User z.B. durch Posten des Inhaltsverzeichnisses neugierig gemacht und durch ein kostenloses Bierbrau E-Book zahlreiche Leads gesammelt.

4. Facebook Data Mining von Alexander Peiniger

Der CEO von quintly, einem Media Analyse Tool, hat uns einige Ergebnisse seiner Studien präsentiert. So hat er z.B. ausgewertet, wie viele der Posts auf Facebook gesponsert und wie viele organisch sind. Insgesamt wurden ca. 13% aller Posts mit Geld beworben. Sehr interessant war auch die mitgebrachte Infografik über die Nutzung der verschiedenen Sozialen Netzwerke ab 2011:

5. Panel Diskussion zum Thema Organic vs Paid mit Benedikt Böckenförde & David Schneider

In diesem sehr unterhaltsamen Panel trafen zwei sehr unterschiedliche Herangehensweisen zum Ansprechen gleicher Zielgruppen aufeinander. So bekommt Benedikt Böckenförde, Macher von Visual Statements hauptsächlich organischen Traffic auf die Posts seiner verschiedenen Sprüche-Seiten. (Die erfolgreichsten Sprüche werden anschließend auf Postkarten, Tassen usw. gedruckt.) David Schneider, Teespring Platinum Seller hingegen, erkauft sich in kurzer Zeit viele Likes und Conversions auf seine mit Sprüchen bedruckten Shirts.

Quelle: Visualstatements.net

6. Faebook Local Business von Lars Ofterdinger

Anhand eines Cases zeigte uns Lars seine Herangehensweise, Einzelhändler mit sehr vielen Standorten lokal zu bewerben. So setzt er z.B. lieber viele kleine Pins um einen Umkreis auszuwählen, statt einen mit vielen Kilometern Reichweite, da er davon überzeugt ist, dass Leute im Dorf oder bestimmten Regionen anders angesprochen werden sollten als z.B. Menschen in einer Großstadt. Um sich die Arbeit bei der Anzeigenerstellung zu erleichtern, arbeitet er außerdem mit Variablen für Textfelder, mit denen er autom. verschiedene Städtenamen einfügt.

7. Katz und Maus mit Facebook von Tim Schumacher

Tim Schumacher, der sich selbst zu der Anti-Facebook Fraktion zählt, gab uns einen spannenden Einblick in die Funktionsweise und Entstehung des des Adblockers „AdBlockPlus“. Zudem konnte er über Kämpfe zwischen Facebook und dem Adblocker, die bis heute anhalten, ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Außerdem überraschte er vor allem mit der Aussage, dass wir mehr als die Hälfte unseres Datenvolumens für die Werbung auf einer Seite verschwenden, als für den eigentlichen Inhalt.

8. Panel Diskussion zum Thema Facebook Pixel

In diesem Panel trafen der IT-Rechtsanwalt Niklas Plutte, Social Media Manager bei Sixt, Christoph Assmann und CEO Thomas Thaler von Thaler Enterprises aufeinander. In dieser interessanten Runde wurde viel diskutiert und auch über etwas weniger legale Möglichkeiten, an Daten ranzukommen berichtet. Das Fazit des Anwalts war, dass es keine Lösung gibt, mit der man zu 100% auf der rechtlich sicheren Seite ist, man jedoch versuchen sollte, so korrekt wie möglich vorzugehen, also eine saubere Datenschutzerklärung zu erstellen sowie immer die Einwilligung zur Verwendung der E-Mail Adresse einzuholen.

 

9. Full Funnel Marketing auf Facebook von Ewelina Yildiz

Schön war, dass es auch einen Vortrag direkt aus dem Hause Facebook gab. Ewelina ging zum Einstieg auf die Customer Journey innerhalb Facebooks ein. Dass dieses Thema immer wichtiger wird, sieht man auch in der neu aufbereiteten Kampagnenziel-Auswahl im Werbeanzeigenmanager. Die Ziele sind nun nach den verschiedenen Schritten im Customer Journey Funnel unterteilt:

 

Außerdem stellte sie noch einen interessanten Case vor, wie das Modeversandhaus Bonprix, mit Hilfe von A/B-Tests einen deutlichen Conversionlift erreichen konnte. Konkret wurden drei verschiedene Strategien gegeneinander getestet:

A: Kontrollgruppe ohne bezahlte Ads

B: Bezahlte Ads, ohne Brand

C: Branding Ads und anschließend Performance Ads.

Im Fall von Bonprix stelle sich die Variante C als die erfolgreichste heraus.

10. B2B Lead Ads without sucking von Ali Saffari

Der Director Sales & Marketing bei Trusted Shops zeigte, wie sie es schafften, innerhalb von 3 Monaten einen beeindruckenden Anstieg der Leads über den Facebook Kanal zu erreichen. Dabei gab er uns 5 hilfreiche Tipps mit auf den Weg:

Tipp 1: Testen, testen, testen…. Kleine Änderungen im Text, das Einfügen von Emojis oder die Verwendung eines anderen Fotos können die Conversionrate oft enorm steigern. Wichtig ist nur, eines nach dem anderen zu testen und nicht 10 Dinge gleichzeitig, da die Vergleichbarkeit dann verloren geht.

Tipp 2: Cleveres Remarketing nutzen. Also tiefer gehen also nur auf „Alle Besucher“ auszurichten, sondern auch z.B. die Warenkorbabbrecher gezielt erreichen.

Tipp 3: Nurturing: In kleinen Schritten an immer mehr Nutzerdaten herantasten. Kleine Formulare in denen wenig ausgefüllt werden muss, werden in der Regel viel häufiger abgeschickt.

Tipp 4: Schnell sein und Hand in Hand mit dem Vertriebsteam arbeiten.

Tipp 5: Custom Audiences immer weiter ausbauen

 

11. How to build a growth engine with Facebook Ads von Massimo Chieruzzi

Für den englischen Vortrag des „Adespresso“ Gründers hat es sich gelohnt, auch dem letzten Vortrag noch konzentriert zu lauschen. Da Adespresso auch einen gleichnamigen Blog betreibt, gab es spannende Tipps von Massimo, was einen erfolgreichen Artikel ausmacht:

  • Appetizer: Lieber einen richtig guten Blogartikel im Monat schreiben, der 10 Std. gedauert hat und hochwertig ist als täglich über Unwichtiges zu berichten.
  • Appealing titles: Über einen guten Titel, der zum Klicken anregt, darf man ruhig eine Stunde nachdenken.
  • Create a recognizable: Wiedererkennungswert steigert die Klickrate. AdEspresso verwendet z.B. ein Comic-Maskottchen, das auf jedem Blogbeitrag wieder zu finden ist.

Quelle: AdEspresso Facebook Page

 

Fazit: Nach der abschließenden Q&A Panelrunde ging es müde aber glücklich und vollgepackt mit neuem Input zurück nach Augsburg. Für uns als Teilnehmer des ersten Facebook Ads Camp in Köln war die Veranstaltung ein voller Erfolg und wir haben große Lust, auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein.




Recap – SEACamp Jena, 27.04.17

Am 27.04.2017 waren wir zum dritten Mal in Folge auf dem SEA Camp in Jena und konnten wie auch in den Jahren zuvor, in familiärer Atmosphäre neue Eindrücke & coole Ideen sammeln.

Hier eine kurze Zusammenfassung der Sessions, die wir besucht haben:

 

„Mission: 100%ige Abdeckung aller Suchanfragen Ihrer potentiellen Kunden“ (Oliver Greifenstein)

Oliver hat in seiner Session gezeigt, wie er möglichst effizient die Auswertung der Suchanfragen sowohl von Search als auch von Google Shopping Anzeigen teilautomatisiert durchführt. Hierzu setzt er Scripts ein, die einzelne Suchanfragen bewerten und dann in ein Google-Spreadsheet übergeben. Nach einer manuellen Qualitätssicherung der Daten werden automatisiert Anzeigengruppen und Anzeigen erstellt. Dies hilft dabei, dass alle relevanten Suchanfragen auch als Keywords im Konto hinterlegt sind und somit eine möglichst große Abdeckung bei allen relevanten Suchanfragen erfolgt. Eine interessante Zahl, die wir außerdem mitnehmen konnten war, dass 15% aller Suchanfragen pro Tag neu sind, also vorher noch nie so eingegeben wurden. Das entspricht ca. 525 Mio. Suchanfragen pro Tag.

 

„Dein Analytics belügt dich“ (Michael Janssen)

Zum Einstieg in die Session hat uns Michael bewusst gemacht, dass wir mit Analytics zwar Daten ohne Ende sammeln, letztendlich aber nur einen Bruchteil davon reporten und noch weniger davon für Entscheidungen mit einbeziehen.

Anschließend hat er uns die 9 häufigsten Fehler aufgezeigt, die im Analytics passieren, obwohl man sie mit einfach Tricks verhindern kann.

Die größten Fehler sind:

  1. Zu glauben, Analytics funktioniert von alleine.
  2. Sich über Absprungraten <20% zu freuen. Solche guten Ergebnisse kommen meist durch einen doppelt eingebauten Code zustande
  3. Falsch gekürzte IP Adressen, die den geforderten Datenschutz nicht einhalten. Der häufigste Fehler dabei ist, dass die Code Erweiterung „ga(’set‘, ‚anonymizeIp‘, true)“ unter dem Code, statt oben im Code ausgeschlossen wird. Die IP’s werden somit zuerst komplett ausgelesen,was gegen die Richtlinien verstößt.
  4. Paypal erzeugt Conversions. Dieser Fehler wird leicht umgangen, in dem man Paypal oder ähnliche Quellen als Verweisquelle im Analytics ausschließt.
  5. Zu glauben, Analytics lügt, weil es mehr Sitzungen gemessen hat, als AdWords Klicks. Diese Abweichungen sind aber normalen und kommen dann zustande, wenn ein User z.B. 3x über Adwords kommt und beim 4. mal direkt auf die Seite. Auch das 4. mal wird dann noch Adwords zugeordnet. So hat man also 4 Adwords Sitzungen, die im Analytics auftauchen, aber nur einen Klick in AdWords. Klick ist nicht gleich Sitzung.
  6. Zu denken nur die AdWords Conversions sind richtig → Conversionabweichungen von AdWords zu Analytics sind aufgrund verschiedener Messarten normal. Im Analytics wird nur der Last Click auf AdWords als AdWords Conversion gezählt und im AdWords Konto selbst, werden alle Klicks, die zu einer Conversion geführt haben, als Conversion gezählt, auch wenn Sie sich in der Customer Journey am Anfang oder mittig befunden haben.
  7. Juhu, Bing Ads kosten nichts 😉  –  Das ist natürlich Quatsch, man muss die Kosten von Bing erst in Analytics importieren (mit csv Dateien)
  8. Die eigenen Besuche nicht auszuschließen. Gerade bei größeren Firmen oder Unternehmen die sich z.B. aus redaktionellen Gründen lange auf der eigenen Seite aufhalten, sollte man sich selbst ausschließen, da sonst die Verweildauer total verfälscht wird.
  9. Analytics zeigt nicht den ganzen Einkauf. Er empfiehlt, das neue Enhanced E-Commece zu nutzen und Micro Conversions zu messen. Aus dem Enhanced E-Commerce kann man dann mit einem Klick nützliche Remarketing Listen erstellen

 

„Dynamische Anzeigen mit IF-Funtkion und Datenfeeds“ (Martin Röttgerding)

Das neue Feature „IF-Funktionen“ ist seit ca. einem Monat in Google AdWords verfügbar.

Akutell sind damit nur 2 konkrete Dinge möglich:

 

  1. Das Erstellen einer rein mobilen Anzeigenversion
  2. Das Ausspielen einer anderen Textanzeige bei bestimmten Zielgruppen, z.B. um Warenkorbabbrecher mit einem Gutscheincode in der Anzeige zurück zu locken.

Nachteil dieser IF-Anzeigen ist, dass man trotzdem immer eine Backup Anzeige braucht.

Außerdem haben dyn. Aneigen keinen Vorrang gegenüber normalen Anzeigen, es greift die ganz normale Anzeigenrotation.

 

Im zweiten Teil wurden die Feedbasierten Anzeigenanpassungen erläutert, die allerdings schon eine ganze Weile in AdWords verfügbar sind. Gerne könnt ihr euch eine Anleitung dazu in unserem PPCBlog Artikel ansehen.

 

„Shopping Do’s and Don’ts“ (Christopher Rogl)

In diesem unterhaltsamen Vortrag wurden reale Support-Anfragen vorgestellt, die Christopher von seinen Kunden zum Thema Shopping erhalten hat.

So fiel ihm z.B. auf, dass Kunden häufig den Fehler machen, unterschiedlichen Produkten genau den gleichen Titel zu geben. Dies ist hinsichtlich der Auslieferung kontraproduktiv und sollte für jedes Produkt individuell angepasst werden.

Zudem empfiehlt er, mit den Feed Rules im Merchant Center zu arbeiten. Mit dessen Hilfe kann man auch nachträglich Custom Labels selbst vergeben.

SEA Managern von Shops, die mehrmals täglich Preisänderungen vornehmen, rät er mit dem html product tag shema.org zu arbeiten. Damit werden die Preise Der Seite gecrawlt und im Feed aktualisiert.

 

Adwords Bidding Strategien richtig einsetzen und optimieren (Steffen Jecke)

Steffen und seine Kollegin haben anhand vieler realer Kundenbeispiele verschiedene Biddingstrategien und deren Ergebnisse vorgestellt. Über alle Cases einzeln zu berichten, wäre zu umfangreich. Der Vortrag war aber auf jeden Fall sehr interessant und man konnte einige Anregungen für Biddingstrategien mitnehmen. Zudem waren wir überrascht, wie unterschiedlich die automatischen Gebotsstrategien von Google funktionieren, je nachdem ob man sie auf Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene einsetzt.

 

Squeeze that Suchanfragenbericht like a lemon = Beste SEA Limonade (Jennifer Bölitz)

Jennifer wollte in ihrer Session, wie der Titel bereits verrät, zeigen, wie man mit Suchanfragen umgehen kann und sollte. Es wurde auf viele Probleme eingegangen, auf die man beim Auswerten der Suchanfragen immer wieder stößt. Eine interessante Erkenntnis war auch, dass sich Suchanfragen von Mobilgeräten und Desktop oft stark unterscheiden und diese deshalb gelegentlich getrennt angesehen werden sollten.

 

 „Aufbäumen gegen Google Shopping: Wie man mit Feedkampagnen, Ad Customizern und Scripts den SEA Midtail automatisieren kann“ (Judith Rogl)

Judith hat Ihre Session genutzt um einen Einblick in das von ihrer Agentur entwickelte Script zu geben, welches die Arbeit mit Google Shopping Kampagnen teilautomatisiert / erweitert. Hierbei hat sie sehr anschaulich den entsprechenden Prozess abgebildet und stellt zusätzlich Teile des Scripts kostenlos zur Verfügung.

 

 „Intelligente Kampagnenauswertung und -optimierung mit Google Analytics und Google Tagmanager (Kerstin Müllejans & Alexandra Zenzura-Studier)

Kerstin & Alex haben in einer sehr sympathischen Session ihre Vorgehensweisen dargestellt, wie sie mithilfe von Google Analytics und dem Google Tagmanager weitere KPIs zur Bewertung des AdWords Erfolgs definieren.Es wurde gezeigt, wie bspw. die Scroll-Tiefe, die Aufenthaltsdauer oder auch das Abspielen eines Videos durch Analytics-Events gemessen und an AdWords übergeben werden können. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn Anzeigen geschaltet werden, die nicht direkt zu einem Kauf führen.

 

Fazit:

Wie immer war das SEA Camp aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Nicht nur inhaltlich wurde darauf geachtet, dass die Veranstaltung einen Mehrwert für die Besucher bietet, auch der tolle persönliche Kontakt zu anderen Besuchern und den Veranstaltern hat positive Effekte für das eigene Netzwerk. Vielen Dank auch an die Sponsoren, die uns den Vorabend schon immer mit Freigetränken und einem kleinen Buffet versüßen und auch an die Sponsoren der Cocktails am Eventabend selbst.

 

 




PPC Masters 2017 – Recap

Am 15.02. war es wieder so weit, wir machten uns mit dem Flugzeug auf nach Berlin, zur PPC Masters 2017. So konnten wir gut ausgeschlafen den kurzen Fußweg vom Hotel auf der Fischerinsel zur Veranstaltungen in der Spreegalerie meistern. Da immer zwei Tracks parallel liefen, jeweils auf Deutsch und Englisch, haben wir uns aufgeteilt, um so viele Vorträge wie möglich zu sehen.

 

Recap der von Nanina besuchten Vorträge

Advanced automated AdWords Reports (Jakub Kašparů)

Dieser Vortrag befasste sich hauptsächlich mit AdWords Scripts. Nach einer kurzen Einleitung wurden einige Scripts vorgestellt, die einem den Arbeitsalltag beim Optimieren von AdWords Kampagnen sowie Generieren verschiedener Reportings, erleichtern können. Die interessantesten Reports dabei waren:

  • Ein übersichtlicher Report für Search Queries
  • Ein Report der aktuelle Gebote anzeigt und neue Gebote vorschlägt
  • Below first Page Report

Wer sich die Scripts genauer ansehen und verwenden möchte, findet diese auf seiner Seite ppc-sripts.eu

 

 

Attribution als Steuerungsherausforderung für SEA – Datengesteuerte Prognostik zur Optimierung (Melanie Schlegel)

Die Abteilungsleiterin für SEA und PMS bei Otto, lieferte den für mich interessantesten Vortrag des Tages. Mit anschaulichen Folien gab sie uns einen tiefen Einblick die SEA Struktur des Modeversandhauses und lies uns am langen Weg der Suche eines zu Otto passenden Attributionsmodells teilhaben. Fazit der Suche war „Bidmanagement mit herkömmlichen Tools funktioniert bei Otto nicht!“ Folglich musste ein eigens ausgeklügeltes Attributionsmodell erschaffen werden. Die Lösung lautete: Vom Keyword zum Klick. Anhand unzähliger Merkmale vergangener Conversions, wird ein erwarteter Ertrag je Klick prognostiziert.

 

Advance AdWords remarketing for E-Commerce (Filippo Trocca)

In diesem Track wurden die Vor- und Nachteile von Remarketing über Analytics Listen behandelt sowie die Funktionsweise von dynamischem Remarketing erklärt. Für Remarketing Erfahrene wurde die Präsentation zum Ende hin interessanter, als Filippo Trocca auf den Einsatz eher ungewöhnlicher Remarketing Listen einging. So sammelt er sogar die User auf einer Bounce Liste, die sich über einer Minute auf der Seite aufhielten und empfiehlt zudem ergänzende Produkte 30 Tage nach dem Kauf des Hauptproduktes mittels Banneranzeigen anzubieten.

 

 

10 kreative Tipps zur AdWords Kampagnen Optimierung (Guido Pelzer)

In diesem Vortrag gab es viele Tipps für Keywords, Textanzeigen und andere Ebenen im AdWords Konto. Für echte SEA Profis waren diese eher als Gedächtnisstütze zu sehen und haben dazu angeregt, bestimmte Dinge im Konto mal wieder zu optimieren, die gerne vernachlässigt werden.

 

Panel: Dabei sein ist nicht mehr alles – So heben sich Ihre Produktanzeigen von der Masse ab

In diesem Panel konnte man einer interessanten Diskussion über Google Shopping und Facebook Produktanzeigen folgen. Auf der Bühne saßen Marcel Hollerbach von Productsup, Markus Kettner von Smartly sowie Michael Pietsch, Client Partner im Facebook eCommerce Vertical Team.

 

Perfection is the enemy of good – Attribution in der Praxis (Miriam Tappe)

Da dieser Vortrag direkt aus dem Hause Google kam, gab es interessante Insights und Ausblicke, wo die Reise innerhalb Adwords in den nächsten Monat hingehen wird. So werden ab Ende März alle Cross-Device-Conversions, die bislang in einer eigenen Spalte zu finden waren, mit den normalen Conversions addiert. Zudem empfahl Miriam Tappe, sich den Report „Geräteübergreifende Aktivitäten“ in AdWords einmal genauer anzusehen, da dieser Aufschlüsse über das Nutzerverhalten gibt.

 

Amazon Marketing: Die Pay-per-click Alternative im E-Commerce (Marc Rüsing)

In diesem Track konnte ich mich beruhigt zurücklehnen, aber nicht, weil er nicht interessant gewesen wäre, sondern weil ich täglich mit Amazon Werbeanzeigen zu tun habe. Für viele der Zuhörer schien das Thema aber noch sehr neu zu sein. So lauschte auch ich dem gut aufbereiteten Vortrag über das Amazon Vendorenprogramm und die verschiedenen Werbeformate, die sich über Amazon Marketing Service schalten lassen.

 

How to automate PPC to grow your business (Geetanjali Tyagi)

Die Mitgründerin von Optmyzr, einem AdWords-Tool, zeigte verschiedene Wege auf, wie man sich durch Automatisierungen in AdWords wertvolle Zeit sparen kann. Dabei ging sie auf drei verschiedene Automatisierungsmöglichkeiten ein: Automatische Regeln in AdWords, Scripts und die Anbindung an die API.

 

Recap der von Alex besuchten Vorträge

Optimising mobile moments: an end-to-end focus (Hannah Kimuyu)

 Hannah von greenlight in Großbritannien präsentierte die aktuellen Entwicklungen im mobilen Paid Marketing. Hierbei zeigte Sie anhand von Statistiken die Relevanz dieses Endgerätes:

– 20% der Suchen in der USA über ein Android Endgerät erfolgt bereits über Voice Search

– 30% der mobilen Suchen sind auf ein lokales Geschäft ausgerichtet

– 80% nutzen beim Onlinekauf mehrere Geräte

Diese Entwicklung erfordert den Einsatz von Spezial Anzeigentypen wie LIA (local inventory ads), call ads oder auch UAC (universal app campaigns). Diese Anzeigen können einen gewissen Vorteil im mobilen Bereich erzeugen, da hier der sichtbare Bereich, im Vergleich zu Desktop, deutlich kleiner ist und somit mehr Wettbewerb besteht.

Insgesamt kam Sie zum Schluss, dass es immer wichtiger wird die mobilen Endgeräte zu fokussieren  und entsprechend Cross-Device und Cross-Channel CPOs zu bilden.

 

Remarketing – Flirt mit dem User. Abfuhr, Affäre oder ewige Treue? (Nico Loges)

Nico zeigte, ohne auf bestimmte Tools einzugehen, welche Themen alle berücksichtigt werden sollen. Hierzu hat er den Prozess in fünf Phasen unterteilt:

  1. Sichtkontakt
  2. Ursprung
  3. Route
  4. Interaktion
  5. Zensur

Bei der Auswahl der Werbemittel verwendete er einen humoristischen Vergleich zur Paarungssituation des Vogels „Blaufußtölpel“. In diesem Fall ist der Blauton der Füße des Vogels das Auswahlkriterium einer Partnerin.

Zusätzlich hat er in den weiteren Schritten gezeigt, welche Kriterien alle berücksichtigt werden können um die Qualität von Zielgruppen anzureichern.

Mögliche Attribute:

– Produktgröße

– Farbauswahl

– Das Anklicken von weiteren Produktbildern

– Das Klicken auf die Mengenanzahl im Warenkorb

– Merkliste

– usw.

Zusätzlich wurde noch auf das Video „Micromoments“ von Google hingewiesen um sich besser in einen potentiellen Käufer hineinversetzen zu können (https://www.youtube.com/watch?v=cplXL-E1ioA)

 

Dynamic Remarketing hand made (Marco Volpe)

Unterstützt durch Filmausschnitte des Blockbusters „Gladiator“ zeigte Marco welche Möglichkeiten des Remarketings über die Kombination von Google AdWords und Google Analytics möglich sind. Hierbei wurde insbesondere auf die Custom Audiences eingegangen, welche über zusätzliche Merkmale wie demographische Daten, Aufenthaltsdauer oder auch E-Commerce Attribute angereichert werden können.

 

Rediscovering your campaigns on the GDN (Thomas McCarron)

Zum Start zeigte Thomas, welche Fehler meist noch bei Anzeigenplatzierungen im GDN zu finden sind:

  1. Es wird eine Kampagne für sowohl Display als auch Search Anzeigen genutzt werden
  2. Es wird bei Banneranzeigen nur ein Format eingesetzt
  3. „Problem Placements“ werden nicht ausgeschlossen
  4. Es wird viel Werbung in Apps geschalten, die keinen Mehrwert generieren

 

Zusätzlich hat er gezeigt, wie Gmail Ads funktionieren und wie diese eingesetzt werden können. Anhand einer Case Study zu einem Produkt, mit dem problemlos international Geld transferiert werden kann, was insbesondere für Studenten im Auslandssemester interessant ist. In diesem Fall wurden die Gmail Ads auf ausländische Zeitungen ausgerichtet. Dieses vorgehen hat die Conversionrate um 181% gesteigert.

Auch Thomas verwies noch einmal auf die Möglichkeiten des Remarketings mit Zielgruppendefinitionen über Analytics und das dynamische Remarketing.

 

Detailoptimierung im SEA trifft Makrosteuerung im eCommerce

Erik nutzte seine Erfahrungen als Consultant, also nicht als Toolanbieter oder Agentur dazu, den Blick von Außen wieder zu schärfen. Anhängig von der Unternehmensstruktur ist oftmals die digitale Transformation noch nicht vollzogen. Er zeigte an einigen Beispielen das für viele Unternehmen Prozesse gebildet werden müssten um die Anforderungen, die ein Online Marketer (PPC Marketer) voraussetzt. Beispielsweise haben viele Unternehmen zunächst eine mentale Hürde einen Datenfeed zu erstellen. Bei genauerem Hinsehen und umfassender Aufklärung zeigt, dass die meisten Daten bereits in Listenform bestehen und diese nur kombiniert werden müssten.

 

Fazit:

Wie auch im letzten Jahr, hat uns die PPC Masters 2017 sehr gut gefallen. Sie konnte mit spannenden Vorträgen, guter Organisation und leckerem Essen punkten. Besonderes Highlight dieses Jahr waren die Massagen, die man sich auf der Empore des unteren Raums geben lassen konnte. Lediglich bei der Planung des Mittagsbuffets würden wir uns für nächstes Jahr eine Verbesserung wünschen, da sich hier sehr lange Warteschlangen gebildet haben.




Facebook Ads Camp 2017

Deutschlands erste Facebook Advertising Konferenz startet in Köln

– Interview mit Jan Stranghöner und Ben Küstner –

 

Werbung auf Facebook und Instagram boomt! Die sozialen Netzwerke sind Treiber der Digitalisierung und stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen – sei es Startup oder Konzern. Online Marketing wird von den neuen Werbeformen dominiert. Schnelllebig und datenbasiert können Zielgruppen exakt bestimmt werden. Wer aber behält noch Überblick darüber, was alles möglich ist?

Das Facebook Ads Camp hilft diese Wissenslücken zu schließen. Deutschlands erste Konferenz für Werbung auf Facebook und Instagram gibt am 05. Mai 2017 einen Status-Quo-Überblick.

Die Social Marketing Nerds, das sind Jan Stranghöner und Ben Küstner, planen die Konferenz. Mit zwölf Speakern werden Themen zu optimaler Werbeaussteuerung einen Tag lang in Keynotes und Panels behandelt.

Wer schnell ist, kann sich noch bis zum 31. März ein Early Bird Ticket sichern und damit 30% vom regulären Preis sparen.

Im Interviews erklären Jan Stranghöner und Ben Küstner die Erwartungen an das Camp, die Wichtigkeit am FB-Ads-Ball zu bleiben und warum Unternehmen Instagram im Fokus behalten müssen.

 

Werbung auf Facebook boomt, aber woran liegt es, dass viele Unternehmen noch Scheu davor haben, auf dem Kanal Geld auszugeben?

Bis heute sind Facebook Anzeigen in der breiten Masse als Werbekanal, der sich nicht rechnet, verrucht. Diese Meinung ändert sich gerade. Mehr und mehr Firmen schaffen es gewinnbringende, Facebook Anzeigen zu schalten und einen positiven Return of Invest mit ihren Kampagnen zu generieren. Gründe dafür sind Updates der jüngeren Jahre, wie beispielsweise native Anzeigen direkt im Newsfeed, die von vielen Nutzern gar nicht als solche wahrgenommen werden.

Darüber hinaus hat inzwischen wirklich “jeder und seine Mutter” einen Facebook Account. Über ein Viertel aller Deutschen nutzen Facebook täglich. Davon über ca. 80% primär auf dem Handy. Der Newsstream ersetzt für viele Menschen Zeitung oder TV. Hier kann man als Werbetreibender so effizient wie noch nie in kurzer Zeit Zielgruppen erreichen. Die Herausforderung ist jedoch, die erreichten Menschen mit der Anzeige aus ihrem freizeitlichen Umfeld innerhalb von Facebook zu einem Kauf oder einer konkreten Handlung zu bewegen. Es hat sich hierfür noch kein Schema F durchgesetzt. Jede Firma muss ihren eigenen Weg finden und im Zweifel auch bis heute viel Geld für den Lernprozess ausgeben.

 

Was habt ihr auf der Konferenz geplant?

Wir sind selber schon auf einigen Konferenzen und Barcamps unterwegs gewesen – sowohl als Speaker als auch als Besucher. Wir haben uns für unsere erste eigene Konferenz die Aufgabe gesetzt, dass wir die absoluten Institutionen der Szene an einen Ort holen, aber auch Leute da haben, die bis jetzt komplett unter dem Radar waren. Gerade diese Auswahl an unterschiedlichen Speakern wird das FB Ads Camp zu einer besonderen Veranstaltung machen.

 

 

Rattern Speaker vorgefertigte Präsentationen runter oder dürfen wir uns einen dynamischen Tag erwarten?

Es werden Case Studies vorgestellt und Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Zusätzlich haben wir Moderatoren, die selber Teil der Branche sind und auch die Speaker mit praxisnahen Fragen konfrontieren werden.

Die Highlights werden Panels sein, in denen unterschiedliche Standpunkte vertreten werden. Es wird beispielsweise ein Panel mit dem Schwerpunkt E-Commerce Strategie geben. Dazu haben wir mit Benedikt Böckenförde und David Schneider zwei Unternehmer, die mit dem gleichen Produkt, der gleichen Zielgruppe und dem gleichen Kanal zwei komplett unterschiedliche Strategien fahren, um den Abverkauf ihrer Produkte zu fördern.

 

Gibt es Themen, die im Vordergrund stehen?

Je nach Geschäftsmodell und Marketing-Zielen müssen Werbetreibende bei Facebook völlig andere Ansätze verfolgen. Deshalb haben wir ein breites Spektrum an erfahrenen Speakern aus verschiedensten Bereichen organisiert. Von B2C bis B2B, von E-Commerce bis Filialist, von Inhouse bis Affiliate, von technischen bis zu rechtlichen Aspekten ist alles dabei. Alle Speaker beleuchten das Thema Facebook Advertising aus ihrem jeweiligen Berufsalltag.

 

Auf welche Trends müssen wir uns 2017 einstellen?

Es ist schwierig, hier eine Vorhersage zu geben. Denn kaum eine Werbe-Plattform befindet sich aktuell so stark im Wandel wie Facebook. Auch in diesem Jahr werden es bahnbrechende Updates geben, die vieles in den Schatten stellen. Sicher ist: Mehr Advertiser werden mehr Geld in den Kanal pumpen. Der Markt ist noch lange nicht gesättigt. Der Wettkampf um die Views der Facebook User wird in 2017 stärker und kann damit für viele Werbetreibende nur teurer werden. Anfang April findet Facebooks jährliche Konferenz statt. Zwei Tage lang präsentiert das Unternehmen auf der F8 Conference, was aktuell entwickelt wird. Die gesamte Veranstaltung wird gestreamt. Ein Pflichttermin für alle, die sich mit den Entwicklungen von Facebook nachhaltig beschäftigen wollen.

 

Gibt es Werbeformate auf Facebook, die empfehlenswerter sind als andere?

Facebook bietet für so gut wie jedes Marketingziel eine individuelle Lösung. Auf der Seite www.facebook.com/business/ads-guide bietet Facebook eine gute Übersicht der einzelnen Werbeformate und Ziele. In der Regel ist es zu empfehlen, mit dem von Facebook für das jeweilige Ziel vorgeschlagenen Werbeformat zu starten. Am Ende kann es jedoch häufig sein, dass ein anderes Format besser funktioniert, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dies findet man jedoch nur durch Testing mit den eigenen Produkten heraus. Ein paar spannende Test Cases stehen bei uns am 05.05. zum ersten Mal auf der Bühne.

 

Wie schätzt ihr das Potential von Anzeigen auf Instagram ein, die man mittlerweile auf Facebook schalten kann?

Instagram Ads werden immer effizienter und sind bereits jetzt ein starker Bestandteil unseres Agentur Alltags. Florian Litterst ist Autor des Instagram Advertising Guides bei den Online Marketing Rockstars und steht am 05.05. auch auf der Bühne. Das vollumfängliche Potential von Instagram Ads können aktuell nur die wenigsten Firmen ausschöpfen, da es oft an kreativität und Mut mangelt, die Werbung und Werbebotschaft so aufzubereiten, dass sie in einem Kanal wie Instagram nicht direkt als Fremdkörper wahrgenommen wird.




Ausländische Likes bei gesponserten Facebook Posts vermeiden!

Welcher Facebook-Seiten-Besitzer kennt das Problem nicht? Schnell einen Post mit etwas Geld beworben und schon hat man hunderte Likes ausländischer Profile, vermehrt aus dem arabischen Raum. So mancher ist schon daran verzweifelt und traut sich keine Posts mehr zu bewerben.

Wir haben hilfreiche Tipps für dich, wie du solche „Fake-Likes“ stark reduzieren bis komplett vermeiden kannst.

Ergänzung Mai, 2017:

Zusätzlich zu den unten genannten Tipps, haben wir nun eine weitere Lösung, die wir bisher als die erfolgreichste Variante sehen, ausländische Likes zu verhindern. Natürlich muss diese in Kombiantion mit unseren älteren Tipps angewendet werden:

Eine weitere, sehr hilfreiche Möglichkeit ist das Ausschließen von „Expats“. Dadurch werden alle Personen ausgeschlossen, deren Heimatland sich von dem selbst ausgewählten Standort unterscheidet. So verhindert man, dass ausländische Personen, die sich z.B. nur vorübergehend in Deutschland befinden, die Posts sehen und somit liken können.
Die Einstellung lässt sich ebenfalls unter „Zielgruppe bearbeiten“ und dann bei „Personen ausschliessen“ auswählen.

Ergänzung Mai, 2017, Ende.

 

Beiträge nicht über den „Beitrag bewerben“ Button vermarkten

Ein Klick auf den Button mag zwar der einfachste Weg sein einen Beitrag zu bewerben, sicher aber nicht der beste. Nach dem Klick auf den Button öffnet sich eine kleine Maske in der die Zielgruppe definiert werden muss. Im Gegensatz zu den Targetingmöglichkeiten im Werbeanzeigenmanager hat man hier jedoch nur sehr begrenzte Ausrichtungsoptionen:

 

Der große Nachteil hier liegt bei den Standorteinstellungen. Hier spricht man immer alle Personen in diesem Standort an, egal ob diese dort nur Urlaub machen, dort wohnen oder in der Vergangenheit mal dort zu Besuch waren. Auch Spracheinstellungen sucht man hier vergeblich. Der Post kann also nicht explizit nur auf deutschsprachige User ausgerichtet werden.

> Genau deshalb rutschen immer wieder ausländische Klicks durch

 

Beiträge immer direkt über den Werbeanzeigenmanager bewerben

Der große Vorteil des Facebook Werbeanzeigenmanagers ist, dass du hier viel genauere Ausrichtungsmöglichkeiten für deine Posts hast. Vor allem die Sprach- und Ländereinstellungen lassen sich hier deutlich genauer definieren. Wenn du einen Post über den „Beitrag bewerben“ Button sponserst, wird dafür automatisch im Werbeanzeigenmanager eine neue Kampagne erstellt, in der du den Post analysieren und optimieren kannst. Was spricht also dagegen, dass du den Post gleich direkt über den Werbeanzeigenmanager bewirbst und von besseren Einstellungsmöglichkeiten profitierst?

Zu deinem Facebook Werbekonto gelangst du oben rechts über den Pfeil und „Werbeanzeigen erstellen/verwalten“.

Hier erstellst du eine neue Kampagne und wählst als Ziel „Beitragsinteraktionen“. Genau dieses Ziel wählt Facebook auch automatisch aus, wenn du über den „Beitrag bewerben“ Button gehst.

Hier hast du beim Festlegen deiner Zielgruppe nun endlich die Möglichkeit, eine genaue Standorteinschränkung vorzunehmen. Um ausländische Klicks zu verhindern musst du „Personen, die an diesem Ort leben“ und „Deutschland“ auswählen.

Zusätzlich wählst du als Sprache „Deutsch“ aus. Mit diesen Einstellungen bist du nun um einiges besser vor Fake-Likes geschützt, als über den „Beitrag bewerben“ Button.

Nachtrag Mai, 2017

Eine weitere, sehr hilfreiche Möglichkeit ist das Ausschließen von „Expats“. Dadurch werden alle Personen ausgeschlossen, deren Heimatland sich von dem selbst ausgewählten Standort unterscheidet. Likes von Personen, die am Standort Urlaub machen oder dort nur zu Besuch waren, können somit vermieden werden.
Die Einstellung lässt sich ebenfalls unter „Zielgruppe bearbeiten“ und dann bei „Personen ausschliessen“ auswählen.

Hast auch du schon schlechte Erfahrungen mit dem Facebook Targeting gemacht oder konnten wir dir mit diesem Artikel weiterhelfen? Dann freuen wir uns über deinen Kommentar.




Remarketing mit Google

Remarketing über Google AdWords ist eine Möglichkeit, User die bereits eine bestimmte Website besucht haben, diese aber z.B. ohne Lead oder Conversion wieder verlassen haben, anschließend erneut mit Werbeanzeigen im Google Display Netzwerk anzusprechen. Ziel der Werbung soll es sein, den Besucher zurück auf die Website zu leiten und doch noch zum Abschluss eines Leads oder einer Conversion zu bewegen. Das Google Display Netzwerk besteht aus Millionen von Google Partnerseiten, -videos und Apps, die über die Google AdSense Plattform Werbeplätze zur Verfügung stellen. In diesem Artikel gehen wir ausschließlich auf Remarketing ein, wer sich für das gesamte Google Display Netzwerk interessiert, findet alles Wissenswerte in diesem Artikel.

 

Remarketing-Code Einbau

Um Webseitenbesucher auf Remarketing Listen sammeln zu können, muss zu allererst ein Remarketing-Tag auf der Seite eingebunden werden. Dieser Tag ist für jedes AdWords Konto individuell und kann dort im linken Menü unter Gemeinsam genutzte Bibliothek > Zielgruppen abgerufen werden.

Remarketing Tag erstellen

 

Der Code muss auf jeder Seite der Website direkt vor dem </body>-Tag eingebunden werden. Alternativ kann das auch sehr einfach mit Hilfe des Google Tag Managers erfolgen.

Wichtig: Denkt unbedingt daran, die Datenschutzbestimmungen auf der Website anzupassen, wenn ihr den Remarketing-Code einbaut. Informationen zum Thema Datenschutzerklärung für Remarketing gibt es im Google Support.

 

Remarketing Listen erstellen & verwenden

Nach erfolgreichem Einbau des Remarketing-Tags beginnt sich die Hauptliste, welche automatisch erscheint, mit allen Besuchern der Seite zu füllen. Es empfiehlt sich, auch eigene benutzerdefinierte Listen zu erstellen. Über den Button „+Remarketing-Liste“ gibt es die Möglichkeit Websitebesucher, Nutzer mobiler Apps, E-Mail Adressen von Kunden oder YouTube-Nutzer Listen anzulegen. In diesem Artikel beschränken wir uns auf die Websitebesucher. Wer mehr zu den YouTube-Nutzerlisten erfahren möchte, kann sich unseren Gastbeitrag auf onlinemarketing.de ansehen. Anhand der Website-URL lassen sich nahezu alle Remarketing-Listen kreieren, die man möchte. Man hat hierbei die Möglichkeit festzulegen, dass die URL bestimmte Worte enthält, mit etwas beginnt, endet oder die exakte URL anzugeben. Ebenso können die Listen auch umgekehrt mit „enthält nicht“ erstellt werden.

Remarketing Listen

 

Zudem kann man auch Kombinationen daraus erstellen. Als Beispiel nehmen wir die Warenkorb-Abbrecher, die wir gerne in einer eigenen Remarketing-Liste auffangen möchten. Dazu sollte man zum einen die URL der Warenkorbseite und zum anderen die URL der Bestellbestätigungsseite kennen. In der Liste würde man dann festlegen:

URL enthält „URL des Warenkorbs“ und URL enthält nicht „URL der Checkout-Seite“:

rmkt-listen-2

 

Möchte man User, die einzelne Kategorie- oder sogar Produktseiten besucht haben sammeln um sie danach mit passenden Anzeigen anzusprechen, empfiehlt sich der Einsatz von dynamischem Remarketing. Darauf gehen wir gleich noch genauer ein. Hat man nun Remarketing-Listen die sich zu füllen beginnen, können diese in einer Kampagne, die auf das Displaynetzwerk ausgerichtet ist als neue Targeting-Option hinterlegt werden.

Remarketing Anzeigenformate

Remarketing Anzeigen als Teil des Google Display Netzwerks können Texte, Bilder oder Videos beinhalten. Eine ausführliche Erklärung dazu gibt es in unserem Artikel zum Google Display Netzwerk.

Das dynamische Remarketing

Mittels dynamischem Remarketing hat man die Möglichkeit, Banner individuell mit den zuletzt angesehenen Produkten zu befüllen. Diese Funktion macht die Remarketing Anzeigen viel persönlicher und ansprechender für potenzielle Käufer und hat deshalb positiven Einfluss auf die Klickrate und Kaufwahrscheinlichkeit.

dynamisches Remarketing

Damit die Produkte dynamisch in die Bildanzeigen übergeben werden können, benötigt man zum einen ein Produktdatenfeed und zum anderen den erweiterten Remarketing Tag. Der erweiterte Tag ist lediglich um ein paar Parameter wie die Produkt ID oder den Warenwert ergänzt. Bei der Erstellung des Codes kann die Option „dynamische Anzeigen verwenden“ angehakt werden. Dadurch werden die weiteren Parameter automatisch im Code mit angezeigt.

dyn

 

Arbeitet man bereits mit Google Shopping Anzeigen, sollte schon ein passendes Produktdatenfeed vorhanden sein. Aus diesem Feed werden anhand der Angaben im Remarketing Code die passenden Produkte genommen und automatisch im Banner eingesetzt. Die Tabelle sollte alle Produkte der Seite beinhalten inkl. Angaben zu Preis, ID, Titel, Beschreibung und vieles mehr. Die genauen Inhaltsanforderungen können den Google Feedspezifikationen entnommen werden.

Das fertige Datenfeed muss dann im Google Merchant Center, ein extra Tool, hochgeladen werden. Im Merchant Center kann das Feed auf Fehler überprüft werden sowie Angaben zum Versand, der Steuer und der Firma gemacht werden. Ist hier alles in Ordnung, kann dann das AdWords Konto mit dem Merchant Center verknüpft werden. Am einfachsten funktioniert die Verknüpfung über die Einstellungen im AdWords Konto unter der Option „Verknüpfte Konten > Merchant Center“. Hat man auch diese Einstellung erfolgreich vorgenommen, wird im nächsten Schritt eine Kampagne mit der Option „nur Displaynetzwerk“ erstellt.

nur-display

 

 

Anschließend hinterlegt man, wie sonst auch üblich, eine passende Remarketing-Liste als Ausrichtung.

Jetzt folgt der große Unterschied zu Standard-Remarketing Anzeigen. In den Kampagneneinstellungen muss unter dem Punkt „Dynamische Anzeigen verwenden“ ein Häkchen gesetzt und das Produktdatenfeed ausgewählt werden.

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Ein weiterer Unterschied liegt im Erstellen der Bildanzeigen. Hier werden nicht, wie meist üblich, fertige Banner hochgeladen, sondern mit Hilfe des Banner-Baukastens Vorlagen erstellt, in die automatisch die zuletzt angesehenen Produkte eingefügt werden. In diesen Baukasten gelangt man über den Klick auf „neue Anzeige“.

button

 

 

Tipps für Remarketing Kampagnen

1. Frequency Capping

Hat ein User zu häufig Kontakt mit denselben Banneranzeigen, ist er meist schnell genervt und verbindet im schlimmsten Fall ein negatives Gefühl mit der Marke. Um das zu verhindern, sollte mit Hilfe des Frequency Capping eine Obergrenze der Anzeigeneinblendungen festgelegt werden. Hierfür gibt es in den Kampagneneinstellungen ein eigenes Feld, in der die Häufigkeit geregelt werden kann.

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2. Käufer ausschließen

Nichts ist nerviger, als mit einem Produkt beworben zu werden das man längst gekauft hat. In Einzelfällen, z.B. bei Produkten die alle 4 Wochen erneuert werden müssen, ergibt es Sinn, Käufer erneut mit Werbung anzusprechen. Solange man jedoch keine spezielle Strategie fährt, Käufer erneut zum Kauf zu bewegen, sollte man diese Usergruppen immer aus der Remarketing Kampagne ausschließen.

 

>> Zu den weiteren Tutorials:

#1: AdWords Kampagnen Setup & Kontostruktur

#2: AdWords Suchbegriffe auswerten

#3: PPC Textanzeigen Erstellung

#4: Anzeigenerweiterungen

#5: Tracking Basics für Google AdWords

#6: Facebook Ads – einfach erklärt

#7: Dynamische Anzeigenformate in Google AdWords

#8: Das Google Display Netzwerk

#9: Remarketing mit Google




Das Google Display Netzwerk

Das Google Display Netzwerk, kurz GDN, ist ein Zusammenschluss aus Millionen von Websites, Videos und Apps, die Platz für Werbeanzeigen über das AdSense Programm zur Verfügung stellen. Diese Plätze können über AdWords eingekauft werden. Verschiedene Anzeigenformate & Ausrichtungsoptionen bieten zahlreiche Möglichkeiten, Werbeanzeigen individuell auf die richtige Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt auszusteuern.

 

Anzeigenformate im GDN

Im Display Netzwerk lassen sich drei verschiedene Anzeigenformate schalten. Das reicht von der klassischen Textanzeige, über Image-Anzeigen bis hin zu Videos. Da jeder Anzeigentyp spezielle Anforderungen mit sich bringt, gehen wir nun im Einzelnen auf alle ein.

1. Responsive-Anzeigen / Textanzeigen

Bei Responsive-Anzeigen werden die Größe, Darstellung und das Format der Textanzeigen automatisch an den verfügbaren Werbeplatz auf der Partnerseite angepasst. Die Optik erinnert stark an Bildanzeigen.

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Vorschau in AdWords

Trotzdem ist es nach wie vor auch möglich, klassische Textanzeigen, wie man sie aus dem Suchnetzwerk kennt, im GDN zu schalten. Diese sind mittlerweile sehr gut versteckt, nämlich rechts unten neben dem Eingabefeld der Responsive-Anzeigen.

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2. Image-Anzeigen

Bildanzeigen, die gerne auch Image- oder Banneranzeigen genannt werden, können in unterschiedlichen Größen und Dateiformaten auf den Websites platziert werden. Dabei darf eine Speichergröße von 150 KB nicht überschritten werden. Die Banneranzeigen sind in den Formaten GIF, JPG, PNG, SWF und ZIP erlaubt. Die vielen zulässigen Anzeigengrößen, können der Infografik entnommen werden:

 

groessen-banner
Quelle: xpose360 GmbH

 

Zudem gibt es eine ganze Reihe Einschränkungen auf die man achten muss, um die Banner-Prüfung seitens Google zu bestehen. Diese Anforderungen zu Bildqualität, Relevanz, Inhalt und Animationen gibt es hier.

Jede Website im GDN stellt Platz für andere Bannergrößen bereit. Je mehr verschiedene Größen man also erstellt, desto mehr Reichweite kann auch im Netzwerk erzielt werden. Für Kampagnen die vor allem auf Mobilgeräte abzielen sollen, ist es wichtig, Banner in den drei mobilen Formaten zu verwenden.

3. Video-Anzeigen

Videoanzeigen können unabhängig von YouTube auch im Display-Netzwerk geschaltet werden. Man hat jedoch trotzdem die Möglichkeit, einen YouTube Link als Anzeige anzugeben oder ein auf dem PC gespeichertes Video hochzuladen. Die Videoanzeigen erscheinen in anderen Videos im Display Netzwerk und dauern entweder 15 oder 20 Sekunden. Möchte man seine Videos direkt über YouTube vermarkten, muss man dies mit gesonderten YouTube Kampagnen tun. Eine detaillierte Anleitung dazu gibt es in unserem Gastbeitrag auf onlinemarketing.de.

4. Lightbox-Anzeigen

Neuerdings lässt sich dieses Format über die Anzeigengalerie erstellen. Das Besondere an dieser Anzeige ist das vielfältige Format, mit dem der User interagieren kann. So können Inhalte, Videos oder Bilder eingefügt werden. Die Anzeige wird zunächst als eine Art Vorschau dargestellt und vergrößert sich, sobald ein User eine Handlung damit ausführt.

Vorschau in AdWords
Vorschau in AdWords

GDN Ausrichtungsoptionen

Eine klassische GDN Kampagne wird im AdWords Konto mit der Ausrichtung „Nur Displaynetzwerk“ erstellt. Für die Ausrichtung von Videos im Partnernetzwerk muss die Option „Video“ gewählt werden. In diesem Artikel gehen wir hauptsächlich auf das klassische Displaynetzwerk ein. Weitere Infos zu Videokampagnen gibt es hier.

 

display-auswahl

 

Für eine auf das Displaynetzwerk ausgerichtete Kampagne gibt es nun viele Möglichkeiten, die Werbeanzeigen zielgruppengerecht auszusteuern:

1. Keyword (Kontext)-Targeting

Anders als bei einer auf das Suchnetzwerk ausgerichteten Keyword Kampagne, zielen die Keywords im Display Netzwerk nicht auf Suchanfragen von Usern ab. Im GDN werden Keywords vorgegeben, die auf Partnerwebseiten im Content vorkommen sollen. Durch diese Übereinstimmung der Keywords und des Seiteninhaltes werden dann die passenden Anzeigen eingeblendet.

2. Placement-Targeting

Mit dieser Ausrichtungsoption können spezielle Websites, die Teil des GDN sind, ausgewählt werden. So erscheinen die Werbeanzeigen ganz gezielt nur auf den vorher festgelegten Domains. Website-Ideen kann man sich z.B. über den Display-Planer holen. Eine andere Möglichkeit ist, die Placements anzusehen, auf die bereits bestehende Anzeigen, z.B. aufgrund ihrer Keywordausrichtung geschaltet wurden. Relevante Seiten können dann als Placement in die neue Kampagne aufgenommen werden.

3. Themenbezogenes-Targeting

Beim diesem Targeting werden Themen ausgewählt, die eine Website abdecken soll. Bei Übereinstimmung werden dann Werbeanzeigen auf der thematisch passenden Seite angezeigt. Hier ein kleiner Auszug der auswählbaren Themen:

 

themenauswahl

 

4. Interessenskategorien

Diese Option lässt uns Werbeanzeigen auf Personen mit bestimmten Interessen ausrichten. Wie beim themenbezogenen Targeting kann auch hier aus einer großen Liste vorgegebener Kategorien ausgewählt werden.

5. Remarketing

Mit Remarketing können User, die eine Website bereits besucht haben, erneut im Google Display Netzwerk angesprochen werden. Da dieses Thema sehr komplex ist, gibt es einen eigenen Artikel zum Thema Remarketing auf unserem Blog.

6. Demografische Ausrichtung

Diese Option lässt es zu, Werbung gezielt nach Alter, Geschlecht oder Elternstatus auszusteuern.

 

demografie

 

Der Einsatz demografischer Ausrichtung ist vor allem dann sinnvoll, wenn ein sehr spezielles Produkt beworben werden soll, dass sich klar einer bestimmten Alters-, Geschlecht- oder Elterngruppe zuordnen lässt. Bestehen bereits Search Kampagnen, können auch diese ausgewertet werden, um seine Zielgruppe herauszufinden.

 

Hilfreiche Tools für Google Display Netzwerk-Kampagnen

1. Planer für Displaykampagnen

Dieses Tool ist nur über ein bestehendes AdWords Konto erreichbar, indem man im Konto über Tools auf den Planer für Displaykampagnen navigiert. Mit dem nützlichen Feature lassen sich ganz einfach neue Ausrichtungsideen für Display Kampagnen finden. Basierend auf zuvor angegebenen Keywords, Themen oder Websites bekommt man neue Ausrichtungsvorschläge inkl. Reichweiten- und Kostenschätzung sowie eine Relevanzbewertung angezeigt.

display-planer
Themenvorschläge zum Keyword „festliche kleider“

2. Bannervorlagen in Google AdWords

Wer keine freien Kapazitäten oder Budget für ein professionelles Bannerdesign hat, kann auf das kostenlose Tool von Google zurück greifen. Dabei handelt es sich um einen Baukasten in den Bilder, das Markenlogo und ein Werbetext eingefügt sowie Hintergrund- oder Buttonfarben an das Firmen CI angepasst werden können. Zu diesem Tool gelangt man, indem man in einer auf das Display Netzwerk ausgerichteten Kampagnen eine neue Bildanzeige erstellt. Hier gibt es dann die Möglichkeit, fertige Banneranzeigen hochzuladen oder eine Anzeige mit Hilfe des Tools zu erstellen:

anzeigenbaukasten

 

Fazit:

Die Vielseitigkeit des Google Display Netzwerks ist enorm. Wer viel Reichweite erzielen und Branding betreiben möchte, ist mit Banner- & Textanzeigen auf Themen, Interessen, Keywords oder Placements ausgerichtet, gut bedient. Für die performancegetriebene Aussteuerung eignet sich vor allem die Ausrichtung auf Remarketing Listen. Unter diesem Link gibt es nochmal alle Infos zum Thema Display Netzwerk von Google zusammengefasst.

 

>> Zu den weiteren Tutorials:

#1: AdWords Kampagnen Setup & Kontostruktur

#2: AdWords Suchbegriffe auswerten

#3: PPC Textanzeigen Erstellung

#4: Anzeigenerweiterungen

#5: Tracking Basics für Google AdWords

#6: Facebook Ads – einfach erklärt

#7: Dynamische Anzeigenformate in Google AdWords

#9: Remarketing mit Google




Dynamische Anzeigenformate in Google AdWords

Ein großes AdWords Konto mit zahlreichen Kampagnen und Anzeigengruppen ist immer mit viel Arbeit verbunden. Umso erfreulicher ist es, dass Google immer mehr dynamische Features zur Verfügung stellt, die einem bestimmte Aufgaben etwas erleichtern. Wir haben die für uns interessantesten dynamischen Features für euch zusammengefasst:

  1. Dynamic Search Ads
  2. Dynamic Remarketing
  3. Keyword-Insertion
  4. Countdown
  5. Anpassungsdaten

 

Dynamic Search Ads (DSA)

Die DSA‘s sind der Klassiker unter den dynamischen Features. In dieser Kampagne werden keine Keywords vorgegeben, sondern Google ordnet die Suchanfragen automatisch den Stichwörtern auf der Website zu und spielt daraufhin eine passende Anzeige aus. Dazu vergibt man einen statischen Anzeigentext, der möglichst allgemein gehalten wird, die Überschrift und die angezeigte URL werden automatisch anhand der Suchanfrage und des Inhalts auf der Website generiert.

 

Diese dynamische Kampagne lässt sich in ein paar Schritten über das AdWords Konto erstellen.

1. Zunächst wird eine neue, gewöhnliche Suchkampagne erstellt. Anschließend wählt man die Funktion „Dynamische Suchanzeigen“ aus.

2. Dann muss die Website angegeben werden, deren Inhalt auf Schlagwörter gecrawlt werden soll.

3. Nachdem weitere Grundeinstellungen eingegeben wurden, geht es an die Anzeigengruppenerstellung. Hier empfiehlt es sich zunächst mit einer Anzeigengruppe zu starten, die bis auf ein paar Ausnahmen, auf alle Seiten der Website ausgereichtet wird. Diese Ausnahmen sind Seiten wie das Impressum, Datenschutzerklärungen, Kontakt etc., die unbedingt ausgeschlossen werden sollten um keine Anzeigenschaltung auf diese Bereiche auszulösen.

Wann eignen sich Dynamic Search Ads?

Dieses Anzeigenformat eignet sich fast immer, wenn auch aus verschiedenen Gründen. Zum einen kann es eingesetzt werden, wenn Zeit- oder Budgetmangel besteht, um für alle Produkte eigene Anzeigengruppen mit Keywords und passenden Textanzeigen zu erstellen, zum anderen bieten die DSAs aber auch eine praktische Ergänzung zu ohnehin schon sehr granular gegliederten AdWords Konten. So werden z.B. neue Produkte sofort über AdWords beworben, selbst wenn es noch keine separaten Anzeigengruppe dafür gibt, dies ist vor allem für Shops mit stark schwankendem Produktportfolio hilfreich. Außerdem findet man beim Auswerten der Suchanfragen immer wieder Varianten, die man anschließend als Keyword nachbuchen kann.

 

Dynamic Remarketing

Das dyn. Remarketing funktioniert im Grunde gleich, wie das normale Remarketing. User, die eine bestimmte Website besuchen, werden auf sogenannten Remarketing Userlisten gespeichert und können anschließend über das Google Display Netzwerk erneut mit vorgegebenen Text- oder Banneranzeigen angesprochen werden. Der Unterschied beim dynamischen Remarketing liegt darin, dass die User dynamische Bildanzeigen angezeigt bekommen, die immer tatsächlich angesehenen Produkte der Seite beinhalten. So wird das Remarketing viel persönlicher und ist genau auf die Interessen der potenziellen Käufer abgestimmt.

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Auf die genaue Erstellung von Remarketing Kampagnen, gehen wir in unserem nächsten Blogartikel Schritt für Schritt ein. Wichtig ist auf jeden Fall zu wissen, dass für das dynamische Remarketing ein erweiterter Remarketing Tag auf der Website eingebaut werden muss, über den zusätzliche Parameter wie die Produkt ID übergeben werden können. Außerdem lassen sich dynamische Anzeigen nur schalten, wenn ein aktuelles Produktdatenfeed des Shops vorhanden ist, aus diesem die Produktinfos und Bilder entnommen und in den Banner eingefügt werden können.

Wann empfiehlt sich der Einsatz von dynamischem Remarketing?

Sobald ein Produktdatenfeed existiert, das z.B. schon für Google Shopping verwendet wird, ist es immer sinnvoll auch dyn. Remarketing auszuprobieren. Erfahrungsgemäß funktioniert diese Form des Remarketings besonders gut, da die Banneranzeigen auf den einzelnen User zugeschnitten sind und diesen dazu motiviert, auf die Seite zurück zu kehren.


Keyword Insertion

Die Keyword Insertion oder auch Keyword Platzhalter genannt, ist schon jahrelang in AdWords Anzeigen anwendbar. Es handelt sich dabei um einen Platzhalter in der Anzeige, in den automatisch das Keyword eingefügt wird, welches durch die Suchanfrage ausgelöst wurde. Bestenfalls stimmt die Suchanfrage natürlich mit dem Keyword überein. So findet der User exakt seine Suchanfrage im Text wieder. Durch diese starke Relevanz der Anzeige steigt die Klickrate, welche sich wiederum positiv auf den Qualitätsfaktor auswirkt.

Wie wendet man die Keyword Insertion richtig an?

Einen Keyword Platzhalter stellt man immer mit geschweiften Klammern, dem Textbaustein „KeyWord:“ und einem Platzhalter Keyword dar. Das sieht dann z.B. so aus: {KeyWord:youtube werbeagentur}. Das Platzhalter Keyword wird dann in die Anzeige eingefügt, wenn das tatsächliche Keyword zu lang ist, sodass die gültige max. Länge der Überschrift oder der Beschreibung überschritten werden würde. Ansonsten wird das Platzhalter Keyword durch das tatsächlich ausgelöste Keyword ersetzt.

 

Wichtig: Beim Erstellen der Keyword Insertion gibt es drei Formate zur Auswahl. Je nachdem wie man Großbuchstaben in dem Baustein „Keyword“ einsetzt, wird das ausgelöste Keyword später in der Anzeige groß, klein oder gemischt dargestellt:

 

Wann sollte man die Keyword Insertion einsetzen?

Die Frage lässt sich klar mit „immer“ beantworten. Wir empfehlen, pro Anzeigengruppe einen Text mit Keyword Insertion einzusetzen und diesen gegen statische Texte zu testen.


Countdown im Text

Mit diesem praktischen Feature lassen sich ganz einfach automatisch die Tage im Anzeigentext runterzählen, bis ein bestimmtes Ereignis stattfindet. Bei der Anzeigenerstellung muss lediglich das Datum eingestellt werden, an dem der Countdown enden soll sowie das Zeitformat und die Zeitzone.

So stellt man den Countdown richtig ein:

1. Gibt man in der Maske zur Texterstellung eine geschweifte Klammer { ein, wird einem automatisch das Feld für die Countdown-Erstellung vorgeschlagen:

2. Beim Klick auf das Countdown Feld öffnet sich eine neue Eingabemaske. Hier wird nun das Countdown Enddatum, der Beginn des Countdowns und die Zeitzone festgelegt.

3. In der Anzeige erscheint dann autom. der Countdown:

 

Wann ergibt eine Countdown Anzeige Sinn?

Da man im Countdown Feld lediglich ein Datum angeben muss, ist der Einsatz des Features sehr vielfältig. Man kann es z.B. für bevorstehende Veranstaltungen oder neu erscheinende Produkte verwenden oder auch, um auf bald endende Aktionen hinzuweisen und so einen gewissen Druck erzeugen.


Anpassungsdaten für Textanzeigen

Die Anpassungsdaten, oder auch übergreifend Geschäftsdaten genannt, erleichtern die Texterstellung in AdWords Konten, in denen z.B. häufig aktuelle Aktionen oder Sales in die Texte mit aufgenommen werden sollen. So können automatisch mehrere verschiedene Produkte mit den dazu passenden Rabattpreisen dynamisch in Textanzeigen eingefügt werden. Die Vorgehensweise lässt sich am besten anhand eines simplen Beispiels erklären:

Angenommen, ein Shop bietet gerade rote und schwarze Hosen zu einem unschlagbaren Preis an. Diese Info soll mit jeweils dem richtigen Preis pro Hosenfarbe an die User weitergeben werden. In diesem Beispiel gibt es eine Anzeigengruppe in der alle Keywords zu den verschieden farbigen Hosen enthalten sind.

1. Im ersten Schritt muss eine neue Excel Tabelle in einem der gängigsten Formate erstellt werden. In diesem Fall muss die Tabelle dann Angaben zum Produkt, Preis, Kampagnenname und betreffende Keywords enthalten. Wichtig dabei ist, dass man sich an die richtige Formatierung der Überschriften hält, also immer ein gültiges Attribut wie „Text“ oder „Price“ mit angibt. Eine Liste der möglichen Attribute gibt es hier im Google Support.

 

geschaeftsdaten-tabelle

 

 2. Die fertige Liste wird dann im AdWords Konto unter „Gemeinsam genutzte Bibliothek“ > „Geschäftsdaten“ hochgeladen. Der Name der Datei sollte kurz und einfach sein, da dieser anschließend in den Anzeigentexten immer als Bezug angegeben werden muss. In diesem Beispiel heißt die Datei „Hosen“.

3. Sobald die Liste hochgeladen ist, kann man mit der Anzeigenerstellung beginnen. Auch hier geben wir wie bei der Countdown Erstellung, eine geschweifte Klammer ein, sodass sich das Dropdown Menü öffnet in dem wir „Anzeigenanpassung“ auswählen können.

Anschließend gibt man den Namen der Datei (hosen) an und dann das Attribut, welches man zuvor als Überschrift in der Tabelle festgelegt hat. In diesem Fall sieht der Platzhalter dann so aus: {=hosen.Produkt}

4. Diese Anzeigenanpassungen können einfach im Text, der Überschrift oder dem Pfad hinzugefügt werden. In der Anzeigenvorschau, die automatisch rechts erscheint, sollte man prüfen ob der Text am Ende mit den eingefügten Platzhaltern Sinn ergibt.

 

Da wir in der Tabelle den Produkten bereits Keywords zugeordnet haben, werden die Texte automatisch an das ausgespielte Keyword angepasst:

Wann sollte man mit Anpassungsdaten arbeiten?

Hier gilt: Nichts muss, fast alles kann. Die Geschäftsdaten sind so vielseitig einsetzbar, dass sie sicher für jedes Konto eine kleine Aufwandserleichterung bieten können. Ob die Angabe der Stückzahlen, Rabatte auf einzelne Produkte, Aktionen oder verschiedene Preise pro Produkt dynamisch im Text erscheinen sollen, das alles lässt sich mit dem Feature realisieren.

 

Fazit:

Du siehst, wie viele Möglichkeiten man allein durch dynamische Bausteine innerhalb AdWords hat. Viele davon können bei richtiger Anwendung eine Arbeitserleichterung schaffen. Jedoch sollte man nie damit aufhören, einige Dinge manuell zu pflegen und vor allem zu prüfen.

 

>> Zu den weiteren Tutorials:

#1: AdWords Kampagnen Setup & Kontostruktur

#2: AdWords Suchbegriffe auswerten

#3: PPC Textanzeigen Erstellung

#4: Anzeigenerweiterungen

#5: Tracking Basics für Google AdWords

#6: Facebook Ads – einfach erklärt

#8: Das Google Display Netzwerk

#9: Remarketing mit Google




E-Commerce-Studie: Online Marketing bei deutschen Online Shops 2016

Bereits zum sechsten Mal hat die Agentur Aufgesang Ihre Studie zum Thema „Online Marketing bei deutschen Shops“ veröffentlicht.

Dabei wurden rund 200 der größten deutschen Shops in den Bereichen SEO, SEA, Social Media, Display oder auch E-Mail Marketing analysiert und verglichen.

Besonderes Take-away der Studie ist, dass die untersuchten Shops immer größeren Fokus auf die Social-Media Vermarktung legen. Weniger überraschend dabei ist, dass hierfür Facebook nach wie vor der beliebteste Kanal zu sein scheint:

Quelle: aufgesang e-commerce studie 2016
Quelle: aufgesang e-commerce studie 2016

 

Hier könnt ihr euch die aktuelle Studie mit vielen weiteren interessanten Fakten und Grafiken herunterladen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen,

Euer PPCBlog Team

 

 

 




Facebook Ads einfach erklärt

Über 21 Millionen Deutsche nutzen das beliebte Netzwerk Facebook täglich. In diesem Medium steckt deshalb jede Menge Werbepotential. Die verschiedenen Werbemöglichkeiten die einem auf dieser Plattform zur Verfügung stehen sind vielen noch unvertraut. Deshalb möchten wir nun einen Einblick in die Werbeformate geben und zeigen, dass Facebook Ads ein toller Kanal für jedes Unternehmen und alle Zielgruppen sein kann.


Die Vorbereitung
Sobald du Administrator einer Facebook Seite geworden bist, kann es losgehen. Klicke einfach auf das Pfeilsymbol oben rechts in deinem Account. Dort gibt es die Option „Werbeanzeigen erstellen“.

Nun befindest du dich im Werbeanzeigenmanager. Für erste kleine Kampagnenversuche ist dieser auch völlig ausreichend. Für größere Projekte, in die z.B. mehrere Personen involviert sind oder in denen mehrere Seiten beworben werden, empfiehlt sich ein Umstieg auf den Facebook Business Manager. Hier hat man dieselben Werbemöglichkeiten, jedoch bessere Verwaltungsmöglichkeiten sobald mehrere Personen und Seiten involviert sind.


Zielauswahl

Im Werbeanzeigenmanager muss zunächst ein Ziel definiert werden. Hier kann man aus bis zu 12 Zielen das passende auswählen:

Ziele

 

Die einzelnen Ziele kurz erklärt:

 Bewirb deine Beiträge
Mit dieser Option bringst du mehr Menschen, auch außerhalb deiner Fans dazu, mit deinem Beitrag zu interagieren. So sorgst du z.B. für mehr Likes, Kommentare oder dafür, dass der Beitrag oft geteilt wird.

Hebe deine Seite hervor
Damit bringst du Facebook User dazu, deine Seite mit „Gefällt mir“ zu

Leite Menschen auf deine Website
Möchtest du Facebook Ads dafür nutzen die Bekanntheit deiner Website sowie den Traffic dort zu steigern, ist dieses Ziel das

Steigere Conversions auf deiner Website
Mit diesem Ziel gehst du noch einen Schritt weiter als nur Klicks zu sammeln. Bringe die Interessenten dazu, wertvolle Handlungen wie Käufe oder Registrierungen auf deiner Seite

Erhalte mehr Installationen deiner App
Mache die Menschen mit diesem Ziel auf deine App aufmerksam und führe sie zum

Erhöhe die Interaktion in deiner App
Hast du einen Nutzer bereits so weit gebracht deine App zu installieren, soll dieser natürlich auch damit interagieren. Dieses Ziel hilft dir

Erreiche Menschen in der Nähe deines Unternehmens
Mit diesem Ziel können Ladenbesitzer ihre regionale Bekanntheit steigern und somit ihr Unternehmen für Facebook Mitglieder in der näheren Umgebung hervorheben. Das kann zusätzliche Lauf- und Stammkundschaft bringen.

Sorge für mehr Teilnehmer bei deiner Veranstaltung
Du planst eine große Veranstaltung und hoffst auf zahlreiche Teilnehmer? Dann hebe deine Veranstaltung innerhalb passender Zielgruppen hervor und gewinne neue

Bringe Menschen dazu ein Angebot in Anspruch zu nehmen
Mit diesem Ziel hebst du Rabatte und Aktionen hervor, die zeitnah im lokalen Geschäft oder im Onlineshop eingelöst werden können. Ein gewisser Druck durch zeitliche Begrenzung des Angebots sorgt für gute Conversionrates.

Erhalte Videoaufrufe
Hebe spannende Videos mit Blicken hinter die Kulissen, Erfolgsgeschichten oder unterhaltsamen Inhalten hervor, um die Markenbekanntheit zu steigern/festigen oder auch um mehr „Gefällt mir“-Angaben und Aufrufe zu erzielen.

Leads für dein Unternehmen sammeln
Sammle wichtige Informationen über deine Interessenten wie Mailadresse, Alter oder Wohnort.

Markenbekanntheit steigern
Mit diesem noch sehr neuen Ziel erreichst du Facebook User, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit für deine Marke interessieren und somit empfänglicher für deine Werbung sind.


Bestimme deine Zielgruppe

Hast du ein Ziel ausgewählt, in unserem Beispiel nehmen wir „Leite Menschen auf deine Website“, musst du anschließend deine Zielgruppe(n) definieren. Hierzu öffnet sich ein neues Fenster mit zahlreichen Eingabemöglichkeiten:

Zielgruppe definieren

Achte dabei besonders darauf den richtigen Ort und die passende Sprache auszuwählen, da man sich sonst aus Versehen ausländische Klicks kauft, die nicht zielführend sind. Generell ist das Targeting auf Facebook sehr genau, da die meisten User freiwillig sehr viele Daten wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Job etc. von sich preisgeben. Außerdem kann Facebook anhand von „Gefällt mir“-Angaben auch sehr gut deren Interessen nachvollziehen.

Generell gilt es bei der Zielgruppenauswahl das richtige Maß an Einschränkungen zu finden. Wählt man zu viele Kriterien aus bleibt am Ende nur noch eine sehr kleine Zielgruppe übrig. Schränkt man die Zielgruppen hingehen nur sehr gering ein, muss man mit höheren Streuverlusten rechnen. Eine gute Hilfestellung bietet die Grafik auf der rechten Seite, welche die Größe der aktuell ausgewählten Zielgruppe darstellt.

Facebook Zielgruppengröße

 


Auswahl der Anzeigenplatzierung

Wenn es darum geht, auf welchen Plätzen deine Werbeanzeigen erscheinen sollen, empfiehlt Facebook natürlich die automatische Ausrichtung, um möglichst viel Geld zu bekommen. Wir raten allerdings dazu, sich die verschiedenen Platzierungsmöglichkeiten anzusehen und ggf. weniger sinnvolle Platzierungen auszuschließen.

Facebook PlatzierungenBeispiel 1: Du möchtest die Verkäufe innerhalb deines Onlineshops steigern, welcher noch nicht mobil optimiert ist und Frauen ab 50+ ansprechen soll.

Empfehlung: Schließe die Platzierung „Neuigkeiten auf Mobilgeräten“ aus, da der nicht mobil optimierte Shop bei Nutzern die über ein Smartphone kommen sehr wahrscheinlich zu einer negativen Nutzererfahrung und hohen Absprungraten führt. Zudem ist hier das Netzwerk „Instagram“ eher uninteressant, da sich dort hauptsächlich jüngere User aufhalten.

Beispiel 2: Du betreibst einen mobil optimierten Onlineshop für den es seit neuestem auch eine App gibt, deren Downloads du steigern

Empfehlung: Der Fokus sollte hier auf den Mobilgeräten liegen, deshalb sollte man für dieses Vorhaben die Desktop Platzierungen ausschließen. Zusätzlich kann überlegt werden, ob man nur User mit einer WLAN Verbindung anspricht, da hier die Wahrscheinlichkeit auf einen Download höher ist. Auch Instagram kann für dieses Zielvorhaben aufgrund der mobilen Reichweite eine gute Platzierung sein.


Budget & Zeitplan

Hier musst du dein Werbebudget angeben sowie Start- & Enddatum der Kampagne festlegen. Beim Budget gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Tagesbudget
Hier gibst du den maximalen Betrag an, den dich die Kampagne pro Tag kosten darf.

2. Laufzeitbudget
Voraussetzung für dieses Budget ist, dass du ein Start- & Enddatum festlegst. Anschließend gibst du einen maximalen Betrag vor, der innerhalb dieses Zeitraumes ausgegeben werden darf.

Wenn du noch keine Erfahrung im CPC Bereich (Kosten pro Klick) hast, kannst du deine Gebote anstatt manuell, auch automatisch von Facebook steuern lassen. Das Netzwerk verspricht dabei, die Gebote so festzulegen, dass du die meisten Klicks zum besten Preis erhältst.

Eine letzte wichtige Einstellung ist die „Auslieferungsart“. Hast du nur ein eingeschränktes Tagesbudget zur Verfügung, ist es empfehlenswert die Standard Auslieferung zu wählen. Das bedeutet, dass Facebook das Budget den ganzen Tag gleichmäßig verteilt schaltet. Bei der beschleunigten Auslieferung kann es passieren, dass deine Anzeigen schon mittags nicht mehr erscheinen, da dein vorgegebenes Tagesbudget aufgebraucht ist.

Zum Schluss gibst du deiner neuen Werbeanzeigengruppe einen aussagekräftigen Namen und gehst weiter zum nächsten Schritt.


Werbeanzeigen erstellen

Im letzten Schritt erstellst du nun deine individuelle Werbeanzeige. Dabei musst du dich zunächst für ein Format entscheiden. Entweder möchtest du ein einzelnes Bild oder Video groß hervorheben, oder bis zu fünf Bilder gleichzeitig in einem Karussell darstellen.

Anschließend lädst du dann das entsprechende Video oder Bild hoch. Dabei solltest du dich an die vorgegebenen Einschränkungen halten.

Video Vorgaben:
–    Wähle ein .MOV oder MP4 Format
–    Die Auflösung muss mind. 720 Pixel groß sein
–    Das Video darf eine Länge von max. 60 Minuten und eine Größe von 2,3 GB nicht überschreiten

Bild Vorgaben:
–    Für eine optimale Bilddarstellung empfiehlt Facebook eine Größe von 1200×628 Pixel
–    Verzichte im Bild wenn möglich komplett auf Text oder füge zumindest nicht mehr als 20% Text ein. Eine Überschreitung dieser 20% hat früher eine Ablehnung der Anzeige zur Folge gehabt

Nachdem du ein passendes Medium gewählt hast, musst du eine Verlinkung sowie Titel und Text für die Anzeige erstellen. Sei kreativ und wecke das Interesse der User. Facebook ist eine Plattform, auf der man sehr viel mit Gefühlen und der richtigen Ansprache erreichen kann.


Was in deinem Call-to-Action Button stehen soll, kannst du aus neun verschiedenen Vorlagen selbst auswählen:


Anschließend hast du auch in diesem Schritt noch einmal die Möglichkeit zu entscheiden, auf welchen Positionen deine Anzeige erscheinen soll. Facebook bietet hier eine praktische Vorschau, so kann man sehen wie die Werbung auf den verschiedenen Platzierungen wirkt:

Anzeigenvorschau Desktop
Desktop

Mobilgerät
Mobilgerät

Anzeigenvorschau Instagram
Instagram

Anzeigenvorschau Desktop rechts
Dekstop rechte Spalte

Bist du mit der Erstellung der Anzeige fertig, kannst du mit dem grünen Button die Bestellung aufgeben. Danach dauert es einige Minuten bis die die Anzeige freigegeben ist und ausgespielt wird.

Tipp: Planst du sehr viele neue Werbekampagnen zu schalten und musst z.B. Anzeigen kopieren, kannst du dir den Power Editor zur Hilfe nehmen. Dabei handelt es sich um ein praktisches Tool das sich oben links über die Werbeanzeigenmanager-Einstellungen aufrufen lässt und dir ein einfacheres Copy & Paste verschiedener Elemente ermöglicht.


Facebook Conversion Tracking

Auch wenn Facebook in erster Linie ein Branding Kanal ist, ergibt es durchaus Sinn verschiedene Handlungen auf der Website mit Hilfe desFacebook Pixels zu messen.  Dazu erstellst du zunächst im Werbeanzeigenmanager unter dem Reiter „Pixel“ einen neuen Code. Lässt du dir den Pixel anschließend anzeigen, fällt auf, dass dieser aus zwei Hauptelementen besteht, dem Basis- und dem Ereigniscode.

Wie der Name schon andeutet, sollte der Basiscode einmal komplett auf jeder Seite der Website  zwischen den <head>-Tags eingebaut werden. Dieser Basis-Teil ist vor allem für den späteren Einsatz von Retargeting wichtig.

Um bestimmte Ereignisse wie Käufe oder Registrierungen messen zu können, muss zusätzlich der Ereigniscode auf der entsprechenden Seite platziert werden. Beim Messen eines Kaufs muss dieser z.B. auf die Bestellbestätigungsseite.

Facebook stellt hier eine Übersicht mit den wichtigsten Ereignissen in Codeform zur Verfügung:

Facebook Ereigniscode

In der Facebook Hilfe findest du eine Schritt für Schritt Anleitung zum Einbau des Pixels.
Sobald der Pixel richtig implementiert ist, kann man sich die festgelegten Ereignisse als eigene Spalten einblenden lassen.

 

 

Facebook Retargeting
Eine weitere Möglichkeit, deine Werbeanzeigen auf passende Zielgruppen auszurichten, ist das Retargeting. Hier können User die deine Website bereits besucht haben, in Facebook erneut mit einer Werbeanzeige angesprochen und auf diese Weise zurück auf die Seite geholt werden. Für diese Werbeform ist der Einbau des Basis Facebook Pixels erforderlich, da man mit dessen Hilfe die Besucherhandlungen auf der Website nachvollziehen kann.

Ist der Basis Pixel eingerichtet, kannst du im Werbeanzeigenmanager in den Einstellungen den Reiter „Zielgruppen“ auswählen und deine eigenen Besucher-Listen erstellen. Hier kannst du entweder alle Besucher deiner Website auswählen oder tiefer gehen und z.B. nur Nutzer taggen, die bereits deinen Warenkorb besucht haben. Hier gibt es sehr viele Möglichkeiten, überlege dir also vorher eine Strategie und erstelle dementsprechend passende Nutzerlisten.

Facebook Zielgruppen erstellen

Neben deinen Websitebesuchern kannst du auch Lookalike Audience Listen erstellen. Hier kannst du Personen ansprechen, die deinen Websitebesuchern ähneln. Dabei kannst du auch bestimmen ob die Personen sehr oder nur etwas ähnlich sein sollen und so deine Zielgruppe weiter eingrenzen.

Hast du deine Retargeting Listen fertig definiert, erstellst du ganz normal, wie oben beschrieben, eine neue Kampagne, mit dem Unterschied, dass du diese nach „Custom Audiences“ ausrichtest und dort zwischen deinen eigens erstellten Besucher-Listen wählen kannst.

 

Benötigst du Hilfe beim Erstellen von Facebook Ads oder möchtest unseren rundum Support in Anspruch nehmen? Dann freuen wir uns über eine unverbindliche Kontaktaufnahme. Alle Infos zu unseren Leistungen gibt es hier.

 

>> Zu den weiteren Tutorials:

#1: AdWords Kampagnen Setup & Kontostruktur

#2: AdWords Suchbegriffe auswerten

#3: PPC Textanzeigen-Erstellung

#4: Google AdWords Anzeigenerweiterungen

#5: Tracking Basics für Google AdWords

#7: Dynamische Anzeigenformate in Google AdWords

#8: Das Google Display Netzwerk

#9: Remarketing mit Google